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Die Top-Ten im Visier

Reinhard Pasteiner und Gerald Winter peilen in Judenburg einen Platz in den Top-Ten des Gesamtklassements an.

Reinhard Pasteiner ist neben Raimund Baumschlager und Alexander Tazreiter einer von drei Fahren in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, der bislang bei jedem der drei Läufe 2009 gepunktet hat. Bei der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye am 5.und 6. Juni soll diese Serie ihre Fortsetzung finden.

Doch nicht nur Punkte stehen auf dem Wunschzettel des Niederösterreichers mit Motorradvergangenheit. Die Zukunft soll nämlich auch eine stetige Verbesserung in der Gesamtplatzierung bringen. Bei der Bosch-Rallye erzielte Pasteiner im Bioethanol Mitsubishi Lancer Evo IX mit dem neunten Platz sein erstes Top-10-Resultat in diesem Jahr. Damit wurde das erste Zwischenziel erreicht.

„Die Castrol-Rallye ist absolutes Neuland. Da war ich noch nicht einmal als Zuschauer. Das Pölstal kenne ich aber von der Durchreise auf dem Weg in den Urlaub. Und ich muss sagen, dass mich die Landschaft extrem beeindruckt. Daher bin ich überzeugt, dass es auch eine wunderschöne Rallye werden wird. Von der Charakteristik her ist sie laut Hörensagen schwieriger als die ,Bosch’. Aber das stört mich überhaupt nicht, sondern spornt mich an, dass ich mich weiter verbessere“, erklärt Pasteiner.

Somit ist auch die Zielsetzung definiert. Der Top-10-Platz soll keine Eintagsfliege gewesen sein. In weiterer Folge gilt es den Rückstand auf die Spitze zu verringern, damit der Niederösterreicher am Ende des Jahres gemeinsam mit Co-Pilot Gerald Winter auch um einen Top-5-Platz mitkämpfen kann.

Pasteiner: „Wir haben bei der letzten Rallye gesehen, dass wir bei manchen Sonderprüfungen nur mehr 0,5 Sekunden pro Kilometer hinter der absoluten Spitze liegen. Auf manchen sind es aber auch noch 1,5 Sekunden. Wir müssen daran arbeiten, dass dieser Rückstand konstant unter einer Sekunde liegt. Dann kommt die Rangverbesserung von alleine. Dennoch bin ich aber auch sehr stolz, dass ich bereits in meinem ersten Meisterschaftsjahr auf dem siebenten Platz im Zwischenklassement liege. Und auf Platz drei fehlen lediglich vier Punkte.“

Um diese Ziele auch zu erreichen, stehen bei der Castrol-Rallye ausgiebige Reifentests auf dem Programm. „Bislang stand die Gewöhnung ans Fahrzeug im Vordergrund. Jetzt sind wir aber schon so weit, dass uns der richtige Reifen die eine oder andere Zehntelsekunde bringen kann“, ist Pasteiner überzeugt.

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