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Citroen mit maximaler Ausbeute

Das Citroen-Werksteam startet mit einem Doppelsieg in die neue Saison - das neue Citroen Junior Team landet mit zwei Crews in den Top 6.

Das Citroen World Rally Team wiederholte das Resultat aus dem Jahr 2007 und beendete die Irland-Rallye auf den Plätzen 1 und 2. Sieger Sébastien Loeb und Co-Pilot Daniel Elena und die zweitplatzierten Kollegen Dani Sordo und Beifahrer Marc Marti konnten auch das Maximum an Herstellerpunkten einfahren.

Trotz reißendem Regen am ersten Tag der Irland-Rallye entschied man bei Citroen, Asphalt- Reifen aufzuziehen. Prompt wurde Loeb auf der ersten Prüfung nur Siebenter – der Franzose war überrascht, wie gut der Winterreifen Sotto Zero, für den sich die Konkurrenz entschieden hatte, doch auf nassem Asphalt seine Arbeit tat. Am Nachmittag wechselte Citroen ebenfalls auf Schneereifen und am Ende des Tages lagen Loeb und Sordo wieder auf den ersten beiden Plätzen.

Auf den überfluteten Sonderprüfungen von „Sloughan Glen“, „Ballinamallard“ und „Tempo“ konnte Loeb am zweiten Tag fünf von sechs Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Sordo hatte mit den extremen Bedingungen zu kämpfen, blieb aber konzentriert und konnte weiter den zweiten Platz halten.

Am letzten Tag kam in Nordirland die Sonne durch, es trocknete auf. Das Team entschied, trotzdem auf Sotto Zero-Pneus zu bleiben. Drei Wertungsprüfungen in Sligo und zwei neue SPs in der Donegal Region standen auf dem Programm.

Nach der ersten Runde zurück im Servicepark erklärte Loeb: „Um die Wahrheit zu sagen: ich bin ein bisschen überrascht, dass wir nicht mehr Zeit auf Mikko [Hirvonen, d. Red.] verloren haben. Ich glaube die Wahl mit Schneereifen weiter zu fahren, war eine knappe Angelegenheit angesichts der Wetterverhältnisse am Sonntag, aber ich bereue nichts. Trotzdem konnten wir die Führung kontrollieren. Verstehen sie mich nicht falsch, dieses Wochenende war kein Spaziergang. Der C4 WRC ist vom Start bis ins Ziel perfekt gelaufen. Dieser Sieg ist der beste Weg, um diese neue Saison zu beginnen.“

Dani Sordo, der mit seinem zweiten Platz hochzufrieden war, meinte: „Die Verhältnisse waren sehr, sehr schwer einzuschätzen. Die volle Distanz ohne Fehler zu bewältigen war ein Kraftakt für sich. Ich bin happy, dass Citroen Irland mit dem Maximum an Herstellerpunkten verlassen konnte und es war großartig, eine perfekte und problemlose Rallye zu erleben. Dieses Resultat ist ein Booster für das Selbstvertrauern.“

Citroen-Teamchef Olivier Quesnel war verständlicherweise sehr angetan von der Performance seiner beiden Werks-Crews und dem Doppelsieg. Quesnel erklärte: „Unser Team hat nichts von seinem Hunger nach Erfolg verloren und jeder erledigte seine Aufgabe perfekt. Nachdem uns der Veranstaltungskalender bei zwölf Runden nur zwei Asphalt-Rallyes in der Saison 2009 beschert, hofften wir natürlich auf einen Sieg. Nachdem wir jetzt beide WM-Wertungen anführen, können wir die nächste Rallye etwas relaxter angehen. Trotzdem werden wir die Favoritenrolle an die Skandinavier abgeben, die mit dem Terrain Schnee, auf dem die zweite WM- Runde ausgetragen wird besser zurechtkommen.“

Mit zwei Citroen C4 WRC unter den ersten Sechs startete das Citroen Junior Team sehr erfolgreich in die Rallye-WM 2009. Chris Atkinson und Co-Pilot Stephane Prevot wurden Fünfte, Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia reihten sich knapp dahinter auf dem sechsten Platz ein. Conrad Rautenbach konnte immerhin noch einen Herstellerpunkt einfahren.

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