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Rallye-WM: Wales

Abschluss mit Bestzeiten

Nach dem Meister- musste man auch den Vizemeistertitel abschreiben – immerhin konnte Patrik Sandell am Sonntag noch zwei Bestzeiten markieren.

Fotos: Red Bull, Photo4

Das RB Rallye Team hat sich heute bei der „Rally of Great Britain“ ehrenvoll von der P-WRC-Weltmeisterschaft 2009 verabschiedet:

Patrik Sandell/Emil Axelsson (S) – Skoda Fabia S2000 – zeigten auch am Schlusstag eine starke Performance, waren in den letzten vier Prüfungen erneut zweimal die Schnellsten, erzielten damit bei dieser Rallye insgesamt sieben Bestzeiten – damit gab es mit P 8 noch einen Platz in den Punkterängen.

Nach der sehr guten Gesamtleistung ist es doppelt bitter, das am Ende der angestrebte Vize-WM-Titel nicht eingefahren werden konnte. Der war nach dem gestrigen großen Zeitverlust nach dem Defekt an der Servolenkung und dem anschließenden Austritt aber ohnehin nur noch theoretisch möglich.

Die stille Hoffnung, das heute an der Spitze noch etwas passieren würde, erfüllte sich nicht: Der Norweger Eyvind Brynildsen fuhr den Sieg in der P-WRC locker nach Hause, Martin Prokop sicherte sich mit Platz 2 die Vize-WM. Patrik Sandell beendet die Meisterschaft auf dem fünften Platz.

Patrik Sandell: „Ich hätte mich gerne mit einem Top-Resultat von der Meisterschaft verabschiedet – jetzt sind es eben die gefahrenen Zeiten, die mir ein wenig über die Enttäuschung hinweg helfen. Gestern war einfach nur viel Pech dabei.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Rein von den Sonderprüfungszeiten her wäre der zweite Platz in der Meisterschaft ganz locker möglich gewesen. Aber im Motorsport hat man eben mit dem Material ein gewisses Restrisiko – und das kann niemand beeinflussen. Es ist einfach nur schade, dass das gesamte Team heuer für eine sehr gute Arbeit nicht wirklich belohnt wurde.“

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