RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Richtig los geht es am Freitagmorgen

Bestzeit für Kris Meeke, doch die Zeiten sind wenig aussagekräftig - Franz Wittmann erklärte schon im Vorfeld, dass die Strecke untypisch für die Rallye ist.

Michael Noir Trawniczek

Auf Gran Canaria wurde am Donnerstagvormittag der Shakedown für die bevorstehende Kanaren-Rallye absolviert. Bis zu fünf Versuche standen den IRC-Protagonisten sowie den lokalen Teilnehmern auf der 2,3 Kilometer langen Teststrecke zur Verfügung.

Die schnellste Zeit markierte der regierende IRC-Champion Kris Meeke im Peugeot 207 S2000 mit 1:27.7 Minuten. Der Brite hat nach der Besichtigung vor dem rauhen Asphalt gewarnt: „Die Straßen bieten dermaßen viel Grip, sodass du leicht die Grenze überschreitest und du zu schnell in die Kurve fährst. Alberto Hevia war hier dreimal – dabei flog er viermal von der Strecke, das musst du dir einmal vorstellen.“ Im Gegensatz zu den Lokalmatadoren wie Hevia oder Vallejo kennen die meisten IRC-Protagonisten die Rallye nicht.

Die zweitschnellste Zeit (1:28.6 Minuten) markierte der lokale Teilnehmer Alfonso Viera, der allerdings in einem Ford Focus World Rally Car saß. Von den IRC-Piloten lag Jan Kopecky mit 1:28.7 Minuten als Zweitschnellster exakt eine Sekunde zurück.

Allerdings hat Franz Wittmann schon im Vorfeld gegenüber motorline.cc erklärt: „Die Shakedown-Strecke ist absolut nicht repräsentativ für diese Rallye.“ Der Niederösterreicher trieb seinen Interwetten-Peugeot daher lieber quer über die Asphaltstrecke und erfreute damit die Herzen der Fans. Wittmann begnügte sich auch mit vier Versuchen und der neuntschnellsten Zeit.

Wirklich ernst wird es erst am Freitagmorgen, wenn um 9 Uhr Ortszeit (10 Uhr MESZ) die erste Sonderprüfung, die 8,61 Kilometer lange SP „Moya“ in Angriff genommen wird. Zuvor steht am Donnerstagabend noch der zeremonielle Start im Santa Catalina Park der Hauptstadt Las Palmas auf dem Programm.



Shakedown-Zeiten

 1. Meeke           Peugeot        1:27.7    
 2. Kopecky         Skoda          1:28.7 
 3. Hänninen        Skoda          1:28.8
 4. Magalhaes       Peugeot        1:28.8
 5. Vallejo         Ford           1:29.9
 6. Wilks           Skoda          1:30.0
 7. Neuville        Peugeot        1:30.0
 8. Hevia           Skoda          1:30.9
 9. Wittmann        Peugeot        1:31.3
10. Oliveira        Peugeot        1:33.5

News aus anderen Motorline-Channels:

IRC: Gran Canaria

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.