RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nur kein Fehler

Der Testeinsatz in Deutschland endete mit einem Sieg für Wittmann, dementsprechend gut will er auch auf den Kanarischen Inseln abschneiden.

Franz Wittmann und Klaus Wicha (Peugeot 207 S2000) befinden sich zur Zeit in Hochstimmung. Nach dem Sieg bei der Vogelsberg-Rallye, einem Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, am vergangenen Wochenende, will das Interwetten Racing-Duo die positiven Erfahrungen und Testergebnisse bei der „34. Rally Islas Canarias“ in ein zählbares Resultat umsetzen und vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen.

Wittmann: „Es wird sicher sehr spannend. Am Start dieses IRC-Laufes sind rund sieben, acht Teams, die jederzeit gewinnen können. Daher ist es sehr wichtig, dass wir schnell in den Rhythmus kommen. Ich bin nämlich überzeugt, dass hier die Abstände sehr gering sein werden. Ein kleiner Fehler kann dich weit zurück werfen. Wir sind nicht nur hoch motiviert, sondern werden auch sehr konzentriert ans Werk gehen.“

Hinsichtlich des zweiten Saisoneinsatzes von Franz Wittmann in der IRC wurde bei der Vogelsberg-Rallye ein Hauptaugenmerk auf die Reifen gelegt. Die Asphaltstrecken auf der spanischen Ferieninsel zeichnen sich durch einen sehr rauen, griffigen Asphalt aus.

„Daher haben wir den DRM-Lauf mit nur zwei Reifensätzen bestritten, um ein wenig die starke Abnützung zu simulieren. Das hat sehr gut funktioniert. Ich denke, ich kann nun vermehrt an meiner Linie arbeiten und freue mich schon jetzt irrsinnig auf diese Erfahrung“, erklärt der Interwetten-Racing Pilot.

Den Peugeot 207 S2000 bekommt der derzeit einzige Österreicher, der im internationalen Rallyesport auf höchstem Niveau vertreten ist, immer besser in den Griff. Auch wenn Wittmann überzeugt ist, dass er lediglich 50 bis 60 Prozent vom Leistungspotentials des Peugeots ausschöpft.

Wittmann: „Das liegt natürlich daran, dass wir wahrscheinlich jenes S2000-Team in der IRC sind, das die wenigsten Testkilometer hat. Und nur durch das permanente Testen oder durch Rallyes kannst du dich an die Grenzbereiche herantasten und das Auto ausquetschen. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Der Zeremonienstart der „34. Rally Islas Canarias” findet am 29. April um 20.30 Uhr auf der Plaza de Canarias in Las Palmas statt. Der Start zur Rallye ist am 30. April um 08.00 Uhr im Santa Catalina Park (Service-park). Auf dem Programm stehen 15 Sonderprüfungen mit 221,59 Kilometer.

Die Gesamtlänge der reinen Asphaltrallye beträgt 670,39 Kilometer. Der Zieleinlauf ist am 1. Mai um 16.10 Uhr ebenfalls im Santa Catalina Park von Las Palmas. Der Zeitunterschied zur MESZ beträgt -1 Stunde.

News aus anderen Motorline-Channels:

IRC: Gran Canaria

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Shakedown

Die besten Bilder vom Shakedown

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl liefert wieder die besten Bilder von der Lavanttal Rallye - hier die besten Fotos vom Shakedown.

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".