RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Korsika-Rallye

Wieder Wetterkapriolen in der IRC

Andreas Aigner blickt optimistisch nach Korsika, mittlerweile ist er mit den welligen Straßen vertraut. Das Wetter wird allerdings eine entscheidende Rolle beim fünften IRC-Lauf spielen.

Wenn am Freitag die 56. Auflage der Rally „Tour de Corse“ an der Küstenstadt Calvi gestartet wird ist eines sicher, das Stohl Racing Team Andreas Aigner/Jürgen Heigl möchte den Sieg in der Production Class aus Gran Canaria hier beim zweiten Inselevent wiederholen. Damit ist auch die Strategie aussagekräftig formuliert. Einen Ausblick auf die Gesamtwertung gibt es diesmal nicht, zu dicht ist das Starterfeld der S2000 und RRC Autos, 23 in Summe. Auch beim Betrachten der Nennliste im Production Cup ist das Vorhaben „volle Punkte“ keine Selbstverständlichkeit. Stark eingeschätzt werden seitens Andreas Aigner vor allem die Renault Megane Teams, die allesamt auch im Vorjahr schon hier waren.

Die Prüfungen sind sehr kurvenreich, wellig, teilweise sehr eng über Steinbrücken, die ganz schnell zum Verhängnis werden können. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die 56. Auflage der Rallye „Tour de Corse“ um einen ganzen Tag gekürzt, dennoch macht der Rallyetross gleich in 3 Städten halt. Calvi mit dem Start und einer wunderbaren Prüfung über 27 Kilometer entlang der Küste. Von dort geht es weiter nach Corte wo 3 weitere verschiedene Sonderprüfungen absolviert werden, Ziel der ersten Etappe ist die Hauptstadt Ajaccio, wo Samstagfrüh die zweite Etappe startet und auch endet. Gesamt stehen in den nächsten beiden Tagen 248,08 Sonderprüfungskilometer auf dem Programm

„ Ich kenne hier, bis auf Eine, alle Prüfungen, entspannt war unsere Besichtigung dennoch nicht. Die Rallye Korsika war nach langer Pause im Vorjahr mein erster internationaler Auftritt. Seitdem habe ich wieder vielmehr Routine in mein Schriebsystem gebracht und musste heuer doch einige Korrekturen vornehmen, aber letztlich sind wir sehr gut vorbereitet“ berichtet Andreas Aigner aus Korsika.
Interessant wird es beim Blick auf die Wetterkarte. In den nächsten Tagen werden sehr wechselnde Witterungsverhältnisse mit Regen vorausgesagt. Also wieder eine Inselrallye die alles möglich machen wird. Auch Teamchef Manfred Stohl misst dem Wetter hier eine entscheidende Rolle bei „ Andi kann sich sehr gut auf unterschiedliche Bedingungen einstellen und speziell bei Regen kann er seine fahrerischen Qualitäten besonders gut ausspielen. Wenn alles komplikationslos verläuft sollte auf alle Fälle ein top Ergebnis, wie im Vorjahr, möglich sein“.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Korsika-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Finnland 2026: Bericht

Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama

Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet. Keferböck/Minor auf Platz 2 der WRC Masters.

WRC Finnland: Nach Tag 2 (SP10)

Ogier trozt dem Regen-Chaos

Sebastien Ogier verteidigt am Freitagnachmittag die Spitze bei der Rallye Finnland: Heftiger Regen wirbelt das Klassement durcheinander - Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz 2

ARC, Mühlstein Rallye: 9 Action-Zonen

Sommerliches Rallye-Fest im Mühlviertel

Schon am Freitag startet die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor mit dem Shakedown und der Sprung-Challenge. Am Samstag werden neun Action-Zonen auf sieben Sonderprüfungen die Herzen der Rallyefans höher schlagen lassen...

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

AARC, Mühlstein Rallye: Vorschau

AARC erwartet 16 Teams

16 Teams, davon 8 Teams aus dem Ausland werden bei der Mühlstein Rallye erwartet, daher sind Spannung und ein AARC-Führungswechsel möglich.