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ERC: Kroatien-Rallye

Wurmbrand-Racing lag erstmals auf Gesamtrang drei

Da staunte die Rallyegemeinde nicht schlecht: Auf SP 2 der Kroatien-Rallye lag Wurmbrand-Racing Pilot Sebastien Barbu auf dem dritten Gesamtrang, noch vor Jan Kopecky im S2000.

Foto: Robert May

Am Ende sorgte ein kleiner Fehler des Piloten für einen Ausfall, dafür sah der Rumäne bei der schwierigen Sanremo-Rallye das Ziel.

Nachdem Sebastien Barbu beim ERC-Lauf in Sibiu mit dem 2wd-Sieg den bislang größten Erfolg in der Geschichte von Wurmbrand-Racing herausfahren konnte, gelang dem Rumänen in Kroatien, bei schwierigsten Bedingungen, ein weiteres Sensations-Highlight: Im strömenden Regen der SP 2 hämmerte er die drittschnellste Gesamtzeit in den triefend nassen Asphalt.

Aus österreichischer Sicht besonders schön: Nur Andi Aigner und Hermann Gassner junior mit der österreichischen Co-Pilotin Ursula Mayrhofer waren schneller. Barbu ließ auf dieser Prüfung sogar ERC-Champion Jan Kopecky hinter sich. Teamchef Manuel Wurmbrand gibt offen zu: „Natürlich freut uns das sehr, wenn wir so weit vorne im Gesamtklassement auftauchen. Zugleich wissen wir alle, dass Sebastien auf Asphalt noch am Lernen ist, wobei ihm die schnellen Prüfungen in Kroatien entgegenkamen.“

Am zweiten Tag lag Barbu auf dem guten vierten Rang der 2wd, als ihm auf SP 11 ein kleiner Fehler unterlief, der jedoch den Ausfall zur Folge hatte: Der Citroen DS3 R3 rutschte nahezu unbeschädigt von der Strecke, es war jedoch nicht möglich, auf die Strecke zurückzukehren. Manuel Wurmbrand sagt dazu: „Oft haben kleine Fehler gravierende Konsequenzen – in dem Fall war die Rallye einfach zu Ende, es war einfach Pech.“

Wichtige Zielankunft

Bei der kurvenreichen Sanremo-Rallye ging es für Sebastien Barbu in erster Linie darum, weitere Asphalt-Kilometer einzufahren. Wurmbrand sagt: „Die kurvigen Prüfungen waren für ihn eine komplett neue Erfahrung – mit dem DS3 war es ja auch erst seine zweite Asphaltrallye.“

Die kurvenreiche Strecke belastete das Material bis zum Äußersten. Am Freitag hatte Barbu, wie viele seiner Konkurrenten Bremsprobleme. Wurmbrand: „Die konnten wir jedoch für den Samstag in den Griff bekommen, er ist dann einfach sein Tempo gefahren – das Ziel war, möglichst viele Kilometer zu absolvieren, und das ist uns gelungen.“ So beendete Sebastien Barbu die Sanremo-Rallye auf Gesamtrang 25, in der 2wd belegte er Platz 14.

Teamchef Manuel Wurmbrand zieht eine positive Schlussbilanz: „Wir waren überglücklich, dass wir bei dieser schwierigen Rallye ohne große Probleme ins Ziel gekommen sind. Der Citroen DS3 R3 lief wie ein Uhrwerk. Und Sebastien Barbu hat schon erklärt, dass er 2014 wieder mit uns fahren möchte. Das ist ein großes Kompliment an unser Team, ich möchte mich bei allen Mechanikern, Helfern und Sponsoren bedanken. Selbstverständlich würden wir uns auch über weitere Aufträge freuen.“

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