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ERC: Kroatien-Rallye

Kopecky im Shakedown der Schnellste

Topfavorit Jan Kopecky (Skoda) markiert im Shakedown der Rallye Kroatien sein Revier und fährt Bestzeit - Andreas Aigner Zweitschnellster.

Foto: ERC

Die Rallye Kroatien startete am Donnerstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein an der Adriaküste. Im Shakedown stellte Skoda-Werkspilot Jan Kopecky klar, dass er seinen fünften Saisonsieg anpeilt. Der Tscheche markierte auf der 4,5 Kilometer langen Strecke in 2:19,7 Minuten die Bestzeit auf. Kopecky ist der Europameisterschaftstitel praktisch nicht mehr zu nehmen, denn seine härtesten Verfolger - Bryan Bouffier und Craig Breen - starten nicht in Kroatien.

Der Shakedown hat gezeigt, dass die schnelle Asphalt-Rallye eine "One-Man-Show" für Kopecky werden könnte, denn Andreas Aigner stellte die zweitschnellste Zeit auf. Der Österreicher hat den Produktionswagen-Cup fest im Visier. Sein Subaru Impreza STI R4, der von Stohl-Racing eingesetzt wird, ist dem Fabia S2000 von Kopecky technisch unterlegen. Zudem hat Aigner mit seiner Landsfrau Barbara Watzl eine neue Co-Pilotin an diesem Wochenende.

Die drittschnellste Zeit im Shakedown ging an Lokalmatador Juraj Sebalj (Skoda Fabia S2000) vor dem Belgier Pieter Tsojen, der ebenfalls einen Fabia steuert. Der Deutsche Hermann Gassner jun. setzt in Kroatien einen Mitsubishi Lancer Evo X R4 ein. Die Kommandos bekommt er von der Österreicherin Ursula Mayrhofer angesagt. Im Shakedown konnte sich das Duo mit der sechstschnellsten Zeit im Spitzenfeld behaupten. Der Rückstand auf Kopecky betrug 6,5 Sekunden.

Vater Hermann Gassner, der ebenfalls einen Lancer fährt, konnte nicht das Tempo seines Sohnes halten und kam auf die 16. Position. Das österreichische Duo Hermann Neubauer und Bernhard Ettl (Suzuki Swift 1600) belegten Rang neun. Im Anschluss an den Shakedown steht der zeremonielle Start im Zentrum der Touristenstadt Porec auf dem Programm. Am Abend beginnt die Rallye mit der ersten Wertungsprüfung. Schauplatz ist eine Superspecial durch die Straßen von Porec.

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