RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Kroatien-Rallye

Aigner bleibt in Front

Auch auf SP 3 war keiner schneller als Andi Aigner. Wurmbrand führt mit Barbu in der 2WD vor Neubauer. SP 3 wurde abgebrochen und neutralisiert.

Michael Noir Trawniczek
Foto: ERC

Auch nach der 13,6 Kilometer langen SP 3 „Ucka“ bleibt Andi Aigner der Rallye-Leader. Der Steirer konnte erneut die Bestzeit markieren – am Beginn der SP gab es weiterhin Regen, doch im Ziel der Prüfung, das sich am anderen Ende eines Berges befindet, herrschte auf den letzten drei Kilometern Trockenheit.

Aigners Vorteil: Jene Teams, die sich komplett für harte Reifen entschieden haben, müssen auch auf den Prüfungen SP 3 und SP 4 mit dieser Reifenwahl klarkommen. Dass Aigner die richtige Wahl getroffen hat, zahlt sich demnach aus. Allerdings muss man einen solchen Vorteil auch umsetzen können – und so kann Andi Aigner einmal mehr demonstrieren, dass er auf der internationalen Rallyebühne einen Fixplatz verdient hat.

Im Ziel der SP 3 erklärte Aigner: „Ich bin erneut überrascht, denn ich bin nicht so schnell gefahren wie auf der ersten Prüfung. Unser Ziel ist der Sieg im Production-Cup, natürlich freuen wir uns sehr, dass wir die Rallye anführen.“

Jan Kopecky war auf SP 3 als Zweitschnellster um 2,5 Sekunden langsamer als Aigner auf seinem Stohl Racing-Subaru Impreza WRX STI R4 – Kopecky rückte vor auf Gesamtrang drei, auf Aigner fehlen ihm 29,1 Sekunden.

Hermann Gassner junior markierte im Mitsubishi Lancer Evo X R4 die drittschnellste Zeit, sodass er im Gesamtklassement weiterhin Platz zwei belegt, mit einem Rückstand von 10,2 Sekunden. Im Production-Cup liegen die Gesamtführenden Aigner und Gassner junior natürlich ebenfalls in Führung, der drittplatzierte Andras Hadik liegt bereits 1,5 Minuten zurück.

Sebastien Barbu, der sich nach SP 2 bei seinem österreichischen Wurmbrand Racing Team für die gute Reifenwahl bedankte (Regenreifen), hätte wohl auch auf SP 3 aufzeigen können – doch nach einem schweren Unfall von Germain Bonnefis wurde die SP abgebrochen, eine nominale Zeit von 39,9 Sekunden Rückstand wurde vergeben. Bonnefis und sein Co-Pilot sind jedoch einer Aussage seines ebenfalls verunfallten Renault-Teamkollegen Robert Consani zufolge unverletzt.

Wurmbrand-Pilot Barbu liegt im Gesamtklassement hinter Peter Tsojen auf dem fünften Gesamtrang und führt damit in der 2WD-Wertung.

Hermann Neubauer, ebenfalls mit nominaler Zeit bedacht, liegt nur 1,5 Sekunden hinter Barbu auf Gesamtrang sechs und Platz zwei der 2WD.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Kroatien-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Local Heroes

Rallye-Klassiker ist wieder Quotenhit

Bei der heurigen Lavanttal-Rallye am 10. und 11. April wollen auch 39 Teilnehmer mit Kärntner Wurzeln die Fans rund um Wolfsberg begeistern

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer