RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Spanien-Rallye

In Spanien ist Flexibilität gefragt

Mit der Spanien-Rallye steht der einzige Lauf des WRC-Kalenders am Programm, der auf Schotter und Asphalt abgehalten wird – Solberg/Minor nicht am Start.

Michael Hintermayer

Die Spanien-Rallye wird auch heuer eine der abwechslungsreichsten Rallyes im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft. Grund dafür sind die wechselnden Fahrbahnbeläge, es wir sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter gefahren. Dies stellt die Piloten, wie auch die Teams vor besondere Herausforderungen, vor allem beim Setup.

Die erste Etappe wird hauptsächlich auf Schotter gefahren, lediglich auf der „Terra Alta“-Prüfung gibt es vereinzelte Aspahlt-Abschnitte. Nach dem ersten Tag werden die Autos in einem längeren Abend-Service auf das Asphalt-Setup umgerüstet. Somit müssen sich die Fahrer über Nacht auf den völlig anderen Fahrstil umstellen.

Nachdem Sebastien Loeb die Spanien-Rallye zwischen 2005 und 2012 dominierte, ist Sebastien Ogier der klare Favorit auf den Sieg. Auch seinen Volkswagen-Teamkollegen Jari-Matti Latvala sollte man nicht unterschätzen. Andreas Mikkelsen wird den beiden wieder „Rückendeckung“ geben.

Auch Hyundai schickt seine Asphalt-Spezialisten ins Rennen: Thierry Neuville wird wie üblich als Speerspitze des Teams den i20 WRC pilotieren, das zweite Cockpit wurde diesmal dem Spanier Dani Sordo zugesprochen, der natürlich alles versuchen wird, um vor heimischen Publikum zu gewinnen. Der dritte Hyundai wird von Hayden Paddon pilotiert werden.

M-Sport wird drei Teams an den Start bringen: Hirvonen, Evans und Protasov. Henning Solberg und Ilka Minor sind zwar auf der Nennliste zu finden, doch an den Start gehen werden die beiden nicht. Kris Meeke und Mads Östberg werden wie gewohnt für Citroen ins Rennen gehen, Khalid Al Qassimi wird einen dritten DS3 an den Start bringen. Robert Kubica sind auf den Asphalt-Etappen durchaus Spitzenzeiten zuzutrauen, zumindest solange er mit seinem Fiesta WRC auf der Straße bleibt.

Auch Ken Block wird wieder die WRC beehren, jedoch wird er nur eine Statistenrolle im sportlichen Geschehen einnehmen, außer eine Ausfallsorgie spült ihn nach vorne.

Die erste Sonderprüfung der Spanien-Rallye wird bereits am Donnerstagabend gefahren werden, es handelt sich dabei allerdings um eine kurze Zuschauer-SP im Herzen von Barcelona.

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Spanien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen