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Rallye-WM: News Corrado Fontana, Nicola Arena, Hyundai I20 WRC, Rally Mille Miglia 2015

Neuer i20 WRC: Debüt erst 2016

Wegen Homologationsverzögerungen wird das neue Hyundai-WRC nicht mehr heuer, sondern erst bei der Rallye Monte-Carlo 2016 debütieren.

Thierry Neuville und seine Fahrerkollegen müssen sich gedulden. Hyundai wird die neue Version des i20 WRC entgegen der ursprünglichen Planung nicht mehr in dieser Saison, sondern erst Anfang 2016 erstmals in der Rallye-WM einsetzen. Das gab das Team Ende letzter Woche bekannt. Grund für diese Entscheidung seien Verzögerungen bei der Homologation des Autos, wie Teamchef Michel Nandan erklärte.

"Wir hatten gehofft, das neue Auto zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Saison erstmals einzusetzen, doch leider verzögert sich unser Programm aufgrund von Schwierigkeiten mit der Homologation, die mit der Produktion der dreitürigen Straßenversion zusammenhängen", sagte Nandan. "Wir haben uns daher entschieden, uns auf die fünftürige Version des neuen i20 WRC zu konzentrieren, die bei der Rallye Monte-Carlo 2016 debütieren wird."

"Dieser neue Zeitplan gibt uns mehr Zeit, um das Auto in Sachen Performance dahin zu bringen, wo wir es haben wollen", so Nandan. Und dass es beim neuen i20 in dieser Hinsicht noch einiges zu tun gibt, hatte Neuville erst in dieser Woche im Interview mit Motorsport Aktuell erklärt. "Die Basis des neuen Coupés ist gut, aber wir sind in einem relativ frühen Stadium", so der Belgier.

"Das WRC-Reglement ist eng, und bei einigen Faktoren sind wir sehr begrenzt. So ist der Schwerpunkt etwas zu hoch, oder auch die Gewichtsverteilung nicht ganz optimal. Das beeinflusst die Traktion, die Fahrstabilität, das Bremsverhalten und natürlich den Reifenverschleiß", hatte Neuville erklärt.

An all diesen Faktoren will das Team nun im weiteren Jahresverlauf intensiv arbeiten. So reiste die Mannschaft aus Alzenau vor kurzem nach Spanien, wo Neuville und Kevin Abbring mit dem neuen Auto gefahren sind. "Wir hatte unlängst eine intensive Testwoche in Spanien, bei der wir mit dem neuen i20 WRC über die Bergpässe bei Almeria gefahren sind", sagte Teamchef Nandan.

"Thierry und Kevin haben an der Weiterentwicklung des Motors und des Chassis gearbeitet und haben in der Höhe getestet, was uns bei der Weiterentwicklung des Autos helfen wird", so Nandan. Doch auch die Arbeit an der aktuellen Version des i20 wird währenddessen nicht ruhen. "Parallel wird es für den aktuellen i20 einige wichtige Updates geben, durch die wird hoffentlich in dieser Saison weiterhin um das Podium kämpfen können", sagt Nandan.

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