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Rallye-WM: Interview

Potenzial des i20 noch nicht gezeigt

Hyundai-Teamchef Michel Nandan glaubt, dass man mit dem neuen i20 näher an VW herangerückt ist, möchte aber noch kein Fazit ziehen.

Hyundai kann mit dem Start in die Rallyeweltmeisterschaft 2016 durchaus zufrieden sein. Beim Saisonauftakt in Monte Carlo holte Thierry Neuville hinter den beiden VW-Piloten Sébastien Ogier und Andreas Mikkelsen den dritten Platz. Teamchef Michel Nandan ist daher davon überzeugt, dass Hyundai die Lücke zu Volkswagen etwas schließen konnte.

Doch wie nah sind die Südkoreaner mit dem neuen i20 WRC wirklich dran? "Natürlich ist das Auto besser als das alte – daran besteht kein Zweifel", erklärt Nandan gegenüber Autosport und ergänzt mit Blick auf die Rallye Monte-Carlo: "Wegen der Bedingungen ist es schwer zu sagen, wie viel näher wir dran sind. Wir sind andere Reifen gefahren, und am Ende ist Sébastien natürlich langsamer gefahren."

Grund hierfür: Ogier musste seine klare Rallyeführung an den beiden letzten Tagen nur noch verwalten. "In Schweden werden wir mehr über den Speed des Autos erfahren", blickt Nandan voraus und erklärt: "Die Reifenwahl wird für alle gleich sein, also ist es eine Veranstaltung, bei der man vielleicht erkennen kann, wie sehr wir die Lücke geschlossen haben."

Doch auch die Schneerallye in Schweden dürfte keinen finalen Aufschluss darüber geben, wie stark der i20 WRC nun wirklich ist; gleiches gilt für die Mexiko-Rallye, bei der die Bedingungen aufgrund der Höhenlage ebenfalls nicht mit den Verhältnissen der restlichen Saison vergleichbar sind. Daher bezeichnet Nandan die Argentinien-Rallye im April als erste repräsentative Rallye des Jahres. "Ab da werden wir wissen, wie sehr wir uns verbessert haben", ist der Teamchef überzeugt.

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