RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Potenzial des i20 noch nicht gezeigt

Hyundai-Teamchef Michel Nandan glaubt, dass man mit dem neuen i20 näher an VW herangerückt ist, möchte aber noch kein Fazit ziehen.

Hyundai kann mit dem Start in die Rallyeweltmeisterschaft 2016 durchaus zufrieden sein. Beim Saisonauftakt in Monte Carlo holte Thierry Neuville hinter den beiden VW-Piloten Sébastien Ogier und Andreas Mikkelsen den dritten Platz. Teamchef Michel Nandan ist daher davon überzeugt, dass Hyundai die Lücke zu Volkswagen etwas schließen konnte.

Doch wie nah sind die Südkoreaner mit dem neuen i20 WRC wirklich dran? "Natürlich ist das Auto besser als das alte – daran besteht kein Zweifel", erklärt Nandan gegenüber Autosport und ergänzt mit Blick auf die Rallye Monte-Carlo: "Wegen der Bedingungen ist es schwer zu sagen, wie viel näher wir dran sind. Wir sind andere Reifen gefahren, und am Ende ist Sébastien natürlich langsamer gefahren."

Grund hierfür: Ogier musste seine klare Rallyeführung an den beiden letzten Tagen nur noch verwalten. "In Schweden werden wir mehr über den Speed des Autos erfahren", blickt Nandan voraus und erklärt: "Die Reifenwahl wird für alle gleich sein, also ist es eine Veranstaltung, bei der man vielleicht erkennen kann, wie sehr wir die Lücke geschlossen haben."

Doch auch die Schneerallye in Schweden dürfte keinen finalen Aufschluss darüber geben, wie stark der i20 WRC nun wirklich ist; gleiches gilt für die Mexiko-Rallye, bei der die Bedingungen aufgrund der Höhenlage ebenfalls nicht mit den Verhältnissen der restlichen Saison vergleichbar sind. Daher bezeichnet Nandan die Argentinien-Rallye im April als erste repräsentative Rallye des Jahres. "Ab da werden wir wissen, wie sehr wir uns verbessert haben", ist der Teamchef überzeugt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.