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ARC: Schneerosen-Rallye

Rehberger setzt wieder auf Zellhofer

Wolfgang Rehberger hat vor genau einem Jahr bei der Schneerosen-Rallye seine Premiere gegeben – jetzt startet er erneut im Waldviertel.

Foto: Harald Illmer

Pilot ist Wolfgang Rehberger, Vera Hinteramskogler als Copilotin und der Suzuki S1600 - im letzten Jahr konnte dieses Trio mit dem Einsatzteam Zellhofer Motorsport im Endklassement der Austrian Rallye Challenge den sechsten Gesamtrang belegen.

Man war im Lernjahr mit diesem Resultat durchaus zufrieden, allen voran natürlich Wolfgang Rehberger: „Für uns war es vom Einsatzfahrzeug her natürlich eine große Umstellung plötzlich mit so vielen PS unterwegs zu sein. Trotzdem haben wir die doch gravierende Umstellung geschafft und konnten vier Zielankünfte einfahren, leider sind wir aber auch zweimal heftig ausgefallen."

"Für heuer haben wir uns auf Grund der vorjährigen Erfahrungen vorgenommen, in der ARC 2015 einen Gesamtplatz unter den Top Drei zu erreichen und auch unsere Klasse zu gewinnen. In der Winterpause gelang es dem Team einige neue Sponsoren zu finden, darüber hinaus standen einige interessante Projekte im Raum, wir haben uns aber wieder für ZM-Racing entschieden, da diese Mannschaft rund um Max Zellhofer für Qualität und Beständigkeit steht – einem Motto, das wir sowohl privat als auch im Beruf sehr stark verfolgen. “

Rehberger ist aus Stockerau und Eigentümer und Geschäftsführer eines in Wien ansässigen Unternehmens, das sich auf IT- und Telekommunikationsprojekte spezialisiert hat und derzeit bereits 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Erster Einsatz des Teams ist heuer die zur ARC 2015 zählende Schneerosen Rallye ( 6./7. März) mit Start und Ziel in Raabs im nördlichen Waldviertel. Hier hat Rehberger im letzten Jahr eine gute Premiere abgeliefert, dies aber nur bis zur letzten Sonderprüfung: „Bis dahin sind wir unter den Top 15 unterwegs gewesen. Auf der vorletzten Prüfung sind wir die siebentschnellste Zeit gefahren, das hat uns so motiviert, dass wir auf der letzten Prüfung zu schnell waren, in einen Graben gerutscht sind und mit großem Zeitverlust am Ende nur als 39. ins Ziel kamen“, erinnert sich Rehberger nicht sehr gerne.

Für den heurigen Auftakt haben sich Wolfgang Rehberger und Vera Hinteramskogler folgende Ziele gesetzt: „Studiert man die Nennliste, so muss man feststellen, dass die Besetzung der Rallye erstklassig ist. Daher hat es wenig Sinn hinsichtlich einer Platzierung im Trüben zu fischen. Wichtig ist es, von Beginn an einen guten Speed zu fahren und keine Fehler zu machen. Dann wird man sehen, was am Ende herauskommt.“

Beim Saisonauftakt wird 2WD Staatsmeister Michael Böhm seinen Suzuki Stallkollegen bei Zellhofer Motorsport als Drivers-Coach wieder mit Rat- und Tat unterstützen.

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