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Rallye-WM: Interview

Citroën: PH-Sport besser als erwartet

Citroën zieht nach der Übergangssaison ein positives Fazit. Ab 2017 wird das Werksteam mehr Unterstützung aus Frankreich erhalten.

Die Vorbereitungen für die WM-Saison 2017 laufen auf Hochtouren, am 19. Jänner beginnt die erste Etappe der Rallye Monte-Carlo. Obwohl Volkswagen nicht mehr dabei sein wird, werden die neuen Autos von Citroën, Hyundai, M-Sport und Toyota mit Spannung erwartet. Derzeit testen die Teams noch fleißig ihre Entwicklungen, ehe die Autos homologiert werden. Citroën wird im kommenden Jahr wieder als vollwertiger Werkseinsatz auftreten; nach dem Ausstieg aus der Tourenwagen-WM gilt die volle Konzentration nun wieder der Rallye-WM.

Das wird einen erheblichen Unterschied zu den Einsätzen in der abgelaufenen Saison darstellen, die lediglich vom Partnerteam PH-Sport durchgeführt wurden. "Ich würde sagen, es ist besser als erwartet gelaufen. Unser Ziel war es, dass unsere Fahrer Erfahrung für nächstes Jahr sammeln und sich im Wettbewerb messen. Somit konnten wir auch das Niveau der Fahrer mit jenem anderer Piloten vergleichen", wird Citroën-Teammanager Marek Nawarecki vom australischen RallySportMag zitiert.

Zudem gewann Kris Meeke in Portugal und Finnland, wo er von seiner späteren Startposition profitieren konnte. Craig Breen stand in Finnland als Dritter auf dem Podium. Nawarecki: "Das hatten wir nicht erwartet. Es ist aber gut zu wissen, dass wir selbst mit einem kleineren Team und dem verfügbaren Material nahe an den Topteams sind und sogar gewinnen können.". Einziges Negativerlebnis war der schwere Unfall von Stéphane Lefebvre in Deutschland. Mittlerweile ist er aber wieder genesen, am vergangenen Wochenende ist er bei der Rallye du Var angetreten.

Citroën sollte im nächsten Jahr aufgrund der reichhaltigen Erfahrung ein Titelkandidat sein. Vor allem die technische Unterstützung wird im Vergleich zu den vergangenen Jahren wieder hochgefahren, wie Nawarecki erklärt: "Bei PH-Sport war es nicht so viel anders wie bei unserem alten Team: Wir haben die technischen Informationen zur Verfügung gestellt und PH-Sport in allen sportlichen Belangen unterstützt. Von der technischen Seite her wird es im nächsten Jahr sicherlich anders. Die Techniker und Ingenieure aus der Entwicklungsabteilung werden während der Veranstaltungen stärker involviert sein."

Noch nicht endgültig entschieden ist, ob im kommenden Jahr auch die alten DS3 WRC zum Einsatz kommen werden. "Wir kennen das endgültige Reglement für diese Autos noch immer nicht", erklärt der Citroën-Teammanager, "aber es gibt Gespräche über die Zukunft des alten Autos." Unter Umständen könnte sogar wieder PH-Sport den Einsatz der DS3 für Privatfahrer handhaben.

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