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WRC: Portugal-Rallye

Testfahrer Abbring fiebert Chance entgegen

Großangriff in Portugal: Kevin Abbring wird in einem vierten Hyundai an den Start gehen - Der Niederländer will im Vorjahresmodell Punkte sammeln.

Hyundai wird bei der Portugal-Rallye mit vier Autos an den Start gehen. Neben den Stammfahrern Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo erhält Testfahrer Kevin Abbring eine Chance, sich im Wettbewerb zu präsentieren. Für den Niederländer sind in diesem Jahr drei WRC-Einsätze vorgesehen. Allerdings wird Abbring noch im i20 WRC der Generation 2015 sitzen. "Er hat uns im Vorjahr sein Potenzial gezeigt", sagt Teamchef Michel Nandan. "Man darf seine beeindruckende Performance in Korsika nicht vergessen. In Portugal kann er weitere Erfahrung auf Schotter sammeln."

Abbring fuhr im Vorjahr in Schweden, Polen, Deutschland, Frankreich und Wales für Hyundai. In die Punkteränge schaffte es der 27-Jährige bei seinen fünf Auftritten nicht. In Korsika war Abbring auf dem Weg zu einem Topergebnis, er schied aber am Finaltag aus. Am kommenden Montag erhält Abbring noch einen Vorbereitungstest, bevor die wichtige Recce beginnt. In den vergangenen Monaten kümmerte sich der Niederländer hauptsächlich um die Testarbeit mit der neuen Generation des i20 WRC sowie um den R5.

"Ich freue mich sehr, dass ich wieder ein Teil der WRC-Action sein darf. Als Testfahrer ist es eine gute Möglichkeit, Wettbewerbskilometer zu sammeln", sagt Abbring vor seinem ersten Einsatz in diesem Jahr. "Vor einigen Jahren bin ich in Portugal in der Junioren-WM gefahren. Aber die Prüfungen im Norden des Landes sind neu für mich. Für mich ist es wie ein Neustart. Ich muss mich auf mein Fahren konzentrieren und die bestmögliche Arbeit für das Team erledigen."

Mit dem alten Hyundai werden Spitzenzeiten wohl nicht möglich sein, denn das neue Modell ist ein klarer Fortschritt. Außerdem ist in Portugal auch wieder Citroen mit dabei. Insgesamt stehen 19 WRC-Boliden auf der Nennliste. "Ich kenne das Auto aus dem Vorjahr. Wir wissen, dass das Potenzial gut ist. Für mich wird es wieder eine Lernerfahrung und ich muss es Prüfung für Prüfung angehen. Ich möchte in die Top 10 und einige WM-Punkte sammeln. Portugal sehe ich als Vorbereitung für Sardinien, wo ich hoffentlich mehr zeigen kann."

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