RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Portugal-Rallye

Shakedown: Lebenszeichen von Neuville

Zwei Hyundai in Front, die Top 10 innert 2,4 Sekunden – beim Shakedown in Portugal hat sich noch kein Favorit herauskristallisiert.

Thierry Neuville (Hyundai) hat beim Probegalopp zur Portugal-Rallye, dem fünften Lauf der Rallyeweltmeisterschaft 2016, die Bestmarke gesetzt. Der Belgier erreichte am Donnerstag beim Shakedown die schnellste Zeit, die Konkurrenz folgte ihm allerdings dicht auf den Fersen. Neuville, der in Portugal nach zuletzt enttäuschenden Leistungen für das B-Team von Hyundai fährt, bewältigte die 4,61 Kilometer lange Strecke nahe Baltar in einer Zeit von 3:11,3.

Damit war Neuville 0,3 Sekunden schneller als sein Teamkollege Dani Sordo, auf Rang drei kam mit einem Rückstand von 0,4 Sekunden Ford-Privatier Ott Tänak. "Das war ein guter Start ins Wochenende, aber es zählt nur, was bei der Rallye selbst passiert", sagte Neuville. "Es war schön, ein gutes Gefühl im Auto zu haben. Wir haben vor der Rallye getestet und dabei eine neue Differenzialeinstellung gefunden, mit der ich mich wohler fühle", so der Belgier, der nach einigen Unfällen teamintern unter Druck steht.

Auffällig war, wie eng die Shakedownzeiten beieinander lagen: Die Top 10 waren nur durch 2,4 Sekunden voneinander getrennt. Citroën-Pilot Kris Meeke war mit einem Rückstand von 0,6 Sekunden auf Neuvilles Zeit Viertschnellster. Für den Briten und Citroën ist es die erste WM-Rallye seit Schweden im Februar. Die Überseerallyes in Mexiko und Argentinien hatte das Einsatzteam PH-Sport ausgelassen.

Volkswagen hielt sich im Shakedown noch zurück. Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen fuhren zeitgleich auf Rang fünf, Weltmeister Sébastien Ogier markierte hinter Argentinien-Sieger Hayden Paddon (Hyundai) nur die achtschnellste Zeit. Mikkelsen wurde bei der Zeitenjagd überdies von einem schleichenden Plattfuß behindert. "Wir haben zwar vor jedem Durchgang Luft nachgefüllt, doch am Ende der Prüfung war der Luftdruck jeweils ziemlich niedrig", sagte der Norweger.

Während die WRC-Piloten alle ohne größere Probleme durch den Shakedown kamen, verzeichnete Scott Pedder in seinem Škoda Fabia R5 einen Überschlag. Offiziell beginnt die Portugal-Rallye am Donnerstag Abend mit einer Zuschauerprüfung in Lousada, richtig los geht's aber erst am Freitag. Bis Sonntag folgen dann insgesamt 18 weitere Sonderprüfungen.

Top 10 des Portugal-Shakedowns 2016:

 1. Thierry Neuville    Hyundai  3:11,3
2. Dani Sordo Hyundai 3:11,6
3. Ott Tänak Ford 3:11,7
4. Kris Meeke Citroën 3:11,9
5. Jari-Matti Latvala VW 3:12,1
Andreas Mikkelsen VW --''--
7. Hayden Paddon Hyundai 3:12,2
8. Sébastien Ogier VW 3:12,4
9. Stéphane Lefebvre Citroën 3:12,7
10. Kevin Abbring Hyundai 3:13,6

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Portugal-Rallye

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Fotos Testtag

Die besten Bilder vom Rebenland-Testtag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom Test für die bevorstehende Rebenland-Rallye.

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach Tag 1 (SP7)

Lengi-Show im steirischen Süden

Michael Lengauer drückte der 13. Ausgabe der Rebenland Rallye in Leutschach seinen Stempel auf / Er hielt Topfavorit Simon Wagner auf Distanz und geht als Halbzeit-Führender in den entscheidenden morgigen Samstag

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 2 (SP10)

Solberg rettet knappe Führung

Oliver Solberg führt die Safari-Rallye nach dem Freitag an, doch Sebastien Ogier kämpft sich bis auf eine Sekunde herarn - Toyota weiter in eigener Liga