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WRC: Mexiko-Rallye

Berufung gegen Zeitstrafe für Ogier: Entscheidung am 4. Mai

Weil er für das Verschieben von Barrieren eine Zeitstrafe erhielt, kam Ogier um vier Zusatzpunkte - am 4. Mai wird das Berufungsgericht eine Entscheidung fällen.

In knapp zwei Wochen wird sich entscheiden, ob Sebastien Ogier (Ford) die vier Punkte aus der Powerstage der Rallye Mexiko zurückbekommt oder nicht. Am 4. Mai wird vor dem Internationalen Berufungsgericht des Automobil-Weltverbands FIA in Paris über den Einspruch von M-Sport gegen eine 10-Sekunden-Strafe verhandelt, welche die Rennleitung bei der Rallye Mexiko gegen Ogier ausgesprochen hatte.

Nach Ansicht der Sportkommissare hatte Ogier im Schlussabschnitt der Powerstage in einer Schikane die Kunststoff-Barrieren verschoben und sich dadurch einen Vorteil verschafft. "Das Auto mit der Startnummer 1 umfuhr die Elemente der Schikane nicht so, wie es im Roadbook der Wertungsprüfung 22 in Box 18 angezeigt ist. Das ist ein Verstoß gegen Artikel 14.2 des Sportlichen Reglements, der besagt, dass der im Streckenplan vorgegebene Weg zu fahren ist", hieß es in der Entscheidung der Rallyeleitung.

Ogier hatten jedoch argumentiert, dass die leichte Berührung der Barrieren nicht absichtlich passiert sei und die Zeitstrafe von zehn Sekunden in keinerlei Verhältnis zu einem möglicherweise dadurch erlangten Vorteil stehe.

Ogier war bei der Powerstage ursprünglich die zweitschnellste Zeit gefahren, wofür er vier Zusatzpunkte bekommen hätte. Durch die Strafe fiel er aber auf Rang sieben zurück und ging damit leer aus.

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