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WRC: Mexiko-Rallye

Stein stoppt die „Loeb-Festspiele“

Österreichs PWRC-Weltmeister Andi Aigner postete gerade ein Loblied auf Loeb, wie viele andere auch - da traf der Comeback-Superstar einen Stein....

Michael Noir Trawniczek

„Für mich ist er der Größte, für immer! Nach den gestrigen Morgen-Prüfungen dachten alle, dass es an der Startpostion liegt, mich eingenommen. Aber schon am Nachmittag hat er gezeigt, wer hier der König ist“, postete ein begeisterter Andi Aigner auf seiner Facebook-Seite, dazu ein lässiges Foto von Sebastien Loeb, das den Rekord-Champion auf einem flotten Boot in Feierlaune zeigt, inklusive Designer-Sonnenbrille, Bierchen und Zigarette. Ein Jahrhundert-Foto...

Ein weiterer Meilenstein in der längst einzigartigen Timeline dieser Ausnahmekarriere wäre ein Sieg von Sebastien Loeb (Citroen) bei seinem (auf wenige Rallyes limitierten) WM-Comeback in Mexiko gewesen. Am Samstagvormittag konnte der neunfache Weltmeister tatsächlich die Führung übernehmen, zeigte sich darüber selbst ein wenig erstaunt: „Es freut mich, auf diese Art und Weise um den Sieg kämpfen zu können. Jetzt werden wir versuchen, den Vorsprung zu halten.“

Doch gleich auf der ersten Nachmittagsprüfung wurden die „Loeb-Festspiele“ mit einem Schlag beendet - zumindest was den Kampf um den Sieg anbelangt: „Ich habe einen Stein getroffen, der in der Spur lag - nichts Schlimmes! Ich habe nicht damit gerechnet, dass dies zu einem Reifenschaden führen wird.“ Doch so kam es: Loeb musste stoppen, um den Reifen zu wechseln und verlor so fast 2,5 Minuten. Ein Rückstand, den selbst der „König der Rallye“ nicht aus eigener Kraft heraus aufholen kann, der Franzose belegt nach der 14. von 22 Prüfungen 55 Sekunden hinter Andreas Mikkelsen Platz fünf. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet sein „spezieller Freund“ Sebastien Ogier (Ford) übernahm die Führung, dahinter Kris Meeke (Citroen/+3,8 Sekunden) und Dani Sordo (Hyundai/+17,4).

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