RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 2018

Müller/Bauer agieren als Rallyeleiter

Das durch die Jännerrallye bewährte Duo Peter Müller/Johann Bauer wird am Wochenende bei der „W4“ in leitender Funktion tätig sein.

Bildquelle: IG Rallye Fotoservice

Nur noch vier Tage bis zum Start der ersten Rallye W4, die sich als inoffizieller Nachfolger der traditionsreichen, aber leider letztes Jahr für beendet erklärten Waldviertel-Rallye etablieren will – mit neuem Namen, neuer Organisationscrew, aber mit den altbewährten, vielleicht besten Schotterprüfungen des Landes.

Organisator Christian Schuberth-Mrlik hat für seine erste Rallye einen erfahrenen "Regisseur" engagiert: Peter Müller wird als Rallyeleiter fungieren und seine Erfahrung in das Saisonfinale einbringen. Von dieser hat der Niederösterreicher aus Weissenbach an der Triesting bekanntlich genug: Als Co-Pilot wurde er im Jahr 2000 mit Manfred Stohl Gruppe-N-Weltmeister, außerdem dirigierte er schon die besten Rallyepiloten des Landes wie Andreas Aigner, Beppo Harrach und Kris Rosenberger gekonnt durch die schwierigsten Passagen.

Bei der diesjährigen Jännerrallye zog Peter Müller als Rallyeleiter mit dem routinierten Bayern Johann Bauer als Stellvertreter in umsichtiger und vor allem unaufgeregter Weise die Fäden; kein Wunder, dass das österreichisch-deutsche Duo auch nächstes Jahr in Freistadt in leitender Rolle agieren wird. Vorerst steht für Müller und sein Team jedoch die Rallye W4 am 16./17. November im Raum Horn auf dem Programm; eine Aufgabe, die für ihn gleichzeitig eine Ehre wie auch eine Herzensangelegenheit ist.

Müller: "In erster Linie ist es fantastisch, dass es mit der Rallye W4 dank Christian Schuberth-Mrlik doch noch eine Fortsetzung des Traditionslaufs im Waldviertel gibt. Die wunderschönen Schotterprüfungen sind ja für jeden Rallyefahrer ein wahres Paradies. Umso mehr freut es mich, dass ich hier mit einem bewährten Team als Rallyeleiter eine wichtige Rolle einnehmen darf. Von der Anzahl der Bewerber und vor allem der sportlichen Qualität mit immerhin neun R5-Boliden bin ich eigentlich sehr positiv überrascht."

"Die meisten Rallye-Asse sind momentan ja wahrscheinlich dabei, ihr Budget für nächstes Jahr aufzustellen oder haben dieses vielleicht auch schon zusammen. Da ist es vom Geld her nicht einfach und schon gar nicht selbstverständlich, einen Lauf einzuschieben, in dem es um keine Meisterschaftspunkte geht. Ich als Rallyeleiter und mein Team werden auf jeden Fall all unser Wissen in die Waagschale werfen, damit die Rallye W4 in der Saison 2019 ein 'Mitglied' der Staatsmeisterschaft sein kann. Deshalb freuen wir uns auf eine schöne, hoffentlich zwischenfallfreie Veranstaltung", so der frühere Veranstalter der Triestingtal-Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4 2018

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.