RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Einsatz nonstop für Gruber/Kollmann

Dass man auch mit weniger Leistung guten Rallyesport bieten kann, haben Martin Gruber/Eva Kollmann bei ihren ARC-Einsätzen bewiesen.

Foto: Christa Feichtner

Trotz eines schwerwiegenden Motordefekts an ihrem Lada retteten sich Martin Gruber und Eva Kollmann bei der Weiz-Rallye mit letzter Kraft über die Ziellinie. Dementsprechend groß war auch der Stress, um den Wagen vor der Niederösterreich-Rallye wieder "fit" zu bekommen. Rund um Pöggstall möchte das junge Waldviertler Team wieder voll angreifen.

Dass man auch mit verhältnismäßig wenigen PS guten Rallyesport bieten kann, haben Martin Gruber und Eva Kollmann bei ihren diesjährigen Einsätzen in der Austrian Rallye Challenge regelmäßig bewiesen. Gruber fordert sich und seinen Lada 2107 bis aufs Letzte – so weit es mit den begrenzten Möglichkeiten eben geht. Zuletzt war nicht nur während, sondern auch zwischen den Rallyes reichlich Action angesagt, denn im Bereich der Kurbelwelle waren umfangreiche Reparaturen vonnöten, doch mit viel handwerklichem und organisatorischem Einsatz wurde bestmöglich daran gearbeitet, um den Lada 2107 wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Ob sich die Mühen gelohnt haben, wird sich bei der Niederösterreich-Rallye am 27. und 28. September zeigen. Wie eigentlich schon gewohnt, wollen Martin Gruber und Eva Kollmann ihren persönlichen Punktekonten einen möglichst soliden Zuwachs sichern. Liegt Gruber in der ARC derzeit auf dem neunten und in der ARCH auf dem hervorragenden dritten Rang, hält Kollmann im Moment in beiden Wertungen den fünften Platz. Es ist nicht auszuschließen, dass da noch Verbesserungen drin sind.

Für Gruber ist die Niederösterreich-Rallye auch persönlich eine sehr spannende Angelegenheit, der er mit großer Vorfreude entgegenblickt. Bislang ist er die Prüfungen noch nie gefahren, da er die Vorgängerveranstaltung, bei der die Strecken teilweise identisch waren, immer nur aus der Perspektive des Mechanikers miterlebt hat. Diesmal bestreitet er den Lauf als Fahrer, was für ihn zweifellos die attraktivere Variante ist.

Im weitesten Sinn ist die Rallye für Martin Gruber und Eva Kollmann auch eine Heimveranstaltung – ein Grund mehr, die sehr klassisch wirkenden Prüfungen mit großer Motivation anzutreten.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf