RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Korsika-Rallye

Mäkinen hätte Evans den Sieg gegönnt

Toyotas Teamchef Tommi Mäkinen beweist Sportsgeist: Er hätte Elfyn Evans (M-Sport) den Sieg bei der WM-Rallye auf Korsika gegönnt.

Bis zum Samstag Nachmittag sorgten Elfyn Evans (M-Sport) und Ott Tänak (Toyota) beim französischen Rallye-WM-Lauf auf Korsika für einen spannenden Kampf an der Spitze, ehe Tänak mit Reifenschaden ausschied. Kurz bevor auch Evans auf der allerletzten Prüfung mit einem Reifenschaden viel Zeit verlor, sagte Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen, dass er dem Waliser den Sieg gönne.

"Ich hoffe, dass er es schafft. Er und auch M-Sport verdienen es einfach", so der Finne noch vor dem Rückfall der Konkurrenten am Sonntag. "An diesem Rennwochenende ging es nur um ihr und unser Auto – dieser Sieg sollte an Elfyn gehen." Doch dann beschädigte sich Evans den Reifen und kam somit nur auf Platz drei hinter Thierry Neuville und Sébastien Ogier ins Ziel. Auch vom Rallyesieger erfuhr der Brite eine Menge Mitleid.

Neuville sagte: "Elfyn war an diesem Wochenende schneller als wir. Es tut mir wirklich leid für ihn." Kein anderer Fahrer habe den Sieg auf Korsika so verdient wie Evans, fügte der Belgier hinzu. Es war nicht das erste Mal, dass Neuville den Waliser auf der letzten SP überholte: Nachdem er eine Brücke touchiert hatte, verlor Evans 2017 den Sieg in Argentinien um 0,7 Sekunden an den Hyundai-Piloten.

Evans ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen; er sei mit dem Auto und dem Ergebnis auf Korsika insgesamt zufrieden, so der M-Sport-Fahrer: "Ich bin recht positiv gestimmt. Es war ein guter Saisonstart. Es sind noch die ersten Läufe, aber wir müssen mit dieser Einstellung weitermachen." Was genau auf dem welligen Asphalt passiert ist, konnte Evans nicht sagen.

Er glaubt, dass sein Reifen von einem Stein zerstört wurde, wodurch im Auto Warnungen aktiviert wurden. Drei Kilometer vor Schluss dachte Evans, es nicht mehr ins Ziel zu schaffen, nachdem er bereits acht Kilometer mit dem beschädigten Pneu hinter sich gebracht hatte. Er konnte die Prüfung aber beenden und sich damit immerhin noch den dritten Platz sichern.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Korsika-Rallye

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“