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ARC: Rallye St. Veit

Gruber/Kollmann: Einsatz ist alles

Auch wenn ihm bergauf ein wenig Kraft fehlte, zog Martin Gruber über seinen Start im Umland von Sankt Veit ein zufriedenes Resümee.

Foto: Philip Brunner

Auch wenn es ihnen bergauf ein wenig an Kraft unter der Motorhaube fehlte, und ihnen das Kärntner Geläuf noch nicht ganz so geläufig war, zogen Martin Gruber und Eva Kollmann ein sehr zufriedenes Resümee über ihren Start im Umland von St. Veit. Der Lada 2107 blieb ganz, weiteren Rallyeabenteuern steht somit nichts im Wege.

Ihren Entschluss, sich beim dritten ARC-Lauf des Jahres zu beteiligen, haben Martin Gruber und Eva Kollmann keinesfalls bereut. Sie waren mit großem Eifer bei der Sache, wenngleich auch nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen, was ihnen sicherlich einige unangenehme Erfahrungen erspart hat. Stattdessen nahmen sie einige erfreuliche Erkenntnisse und Eindrücke von der Rallye St. Veit mit nach Hause, ebenso wertvolle Punkte für die ARC und die ARCH für historische Fahrzeuge.

In der Tat fanden Gruber und Kollmann die Prüfungen des Kärntner Challenge-Laufs sehr anspruchsvoll, aber auch gefällig. Vor allem auf den ersten beiden Prüfungen, die über Rastenfeld führten, machte sich die PS-Unterlegenheit des Lada 2107 bemerkbar. Dank ihres vorbildlichen Einsatzes schafften sie es dennoch, sich eine günstige Ausgangsposition fürs Finale der Rallye zu verschaffen. Auf der langen Prüfung Schaumboden schließlich war es die fehlende Erfahrung mit dem Wagen auf Schotter, die das Waldviertler Lada-Team ein wenig bremste. Dennoch gelang es Gruber und Kollmann mit zwei fünftbesten ARCH-Zeiten einige Plätze zu gewinnen – an sich schon ein sehr toller Erfolg.

Ihre absolute Glanzleistung bei der Kärntner Veranstaltung schafften sie aber in St. Veit selbst, wo der alte Rallycrossring den Abschluss bildete. Auf dem nunmehr völlig ebenen Gelände, wo die PS-Leistung nicht so ausschlaggebend war, wurden Gruber und Kollmann als zweitschnellstes Team der ARCH, der Sonderwertung der ARC für historische Rallyefahrzeuge, gestoppt. Auch die zunehmend bessere Routine im Umgang mit dem heckgetriebenen Lada war wohl entscheidend – und noch einmal konnte ein Platz bei den Historischen gewonnen werden: Letztlich wurde es Rang fünf unter allen ARCH-Teilnehmern.

Martin Gruber hat bereits sein Interesse bekundet, bei der Sankt-Veit-Rallye des kommenden Jahres wieder als Teilnehmer dabei zu sein, wobei auch die tolle Stimmung bei den Zusehern und die professionelle Organisation gewichtige Motive abgeben. Sein spezieller Dank gilt seinen Mechanikern und Förderern und ganz besonders seiner Co-Pilotin, die ihn wieder prächtig unterstützt hat.

Aus momentaner Sicht ist eine Fortsetzung der rasanten Aktivitäten von Martin Gruber bei der Mühlstein-Rallye sehr wahrscheinlich, zumal der Kurs in der laufenden ARC- und ARCH-Saison trotz eines Ausfalles sehr vielversprechend verläuft. Das momentane Zwischenergebnis ist gut, aber noch ausbaufähig; die Gelegenheit erscheint günstig.

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