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ERC: Ypern-Rallye

Aigner in Ypern in den Top-Fünf

Wie erwartet führt Freddy Loix am Ende des ersten Tages der Ypern-Rallye. Andreas Aigner liegt mit dem Subaru Impreza am sensationellen fünften Gesamtrang.

Michael Hintermayer

Die diesjährige Ypern-Rallye gestaltet sich für die Piloten der ERC schwieriger als angenommen. Einsetzender Regen und verschmutzte Straßen machen die Sonderprüfung zu einer wahren Rutschpartie. Davon unbeeindruckt zeigt sich der Belgier Freddy Loix (Skoda Fabia S2000). Er konnte fünf der sechs gefahrenen Sonderprüfungen für sich entscheiden und führt mit 1:36 Minuten vor Bryan Bouffier auf dem Peugeot 207 S2000.

An dritter Stelle liegt zur Zeit Hayden Paddon, der gleich zu Beginn der Rallye mit seinem Ford Fiesta S2000 eine Ausflug in ein Erdäpfelfeld machte. Dies führte allerdings zu keiner Beschädigung am Fahrzeug. Er liegt nach der sechsten SP 32,8 Sekunden hinter Bryan Bouffier. Craig Breen reiht sich an der vierten Position ein, er befand sich zwar schon an der zweiten Position des Klassements hinter Loix, wollte aber bei den widrigen Bedingungen kein Risiko eingehen, da Morgen gleich 14 Sonderprüfungen zu absolvieren sind. Auf der fünften SP hatte er auch noch mit einem platten Reifen zu kämpfen. Ihn trennen 13,2 Sekunden von Breen.

Andreas Aigner liegt zurzeit an der fünften Position des Gesamtklassements. Auch er klagte über die widrigen Bedingungen: „Es ist sehr viel Wasser auf der Straße, ich hatte ständig Aquaplaning und es ist schwer bei diesen Bedingungen die Bremspunkte zu finden.“ Doch noch läuft alles nach Plan bei Andreas Aigner und Jürgen Heigl. Er führt somit auch im Production-Cup mit 38,2 Sekunden Vorsprung vor Andy Lefevere. Aigners Verfolger in der Gesamtwertung des PC, Jaroslav Orsak musste schon auf SP 2 die Rallye beenden.
Robert Consani legte seinen Renault Megane RS gleich in der ersten Prüfung aufs Dach, konnte aber weiterfahren. In der 2WD-Wertung führt derzeit Xavier Baugnet vor dem Niederländer Timo van der Marel (Ford Fiesta R2).

Am morgigen, finalen Rallyetag sind nicht weniger als 14 Sonderprüfungen am Programm, den Teams der ERC alles abverlangen werden. Die erste SP startet um 10:38.

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