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Rallye W4 2018

Orientierungsfahrt auf das Stockerl

Franz Panhofer hat zum Saisonabschluss noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt, seine "historische" Jahresbilanz fällt positiv aus.

Franz Panhofer setzte zum Abschluss der Rallyesaison 2018 noch einmal ein Ausrufungszeichen. Mit Co-Pilot Christan Baier steuerte er bei der neuen Rallye W4 im Waldviertel seinen 35 Jahre alten Toyota Corolla AE86 auf den 18. Gesamtplatz, was den zweiten Platz im historischen Rallyecup bedeutete. Nur Andreas Fojtik (Saab 96 V4), der sich einen Platz vor Panhofer einreihte, war schneller.

"Dabei waren wir gar nicht auf schnelle Zeiten aus; wir wollten Kilometer machen und Erfahrung auf Schotterpisten sammeln, unsere neuen Reifen bei Wettbewerbsbedingungen und exaktes 'Schriebfahren' in der Nacht mit neuer Galerie ausprobieren", zeigte sich Panhofer sehr zufrieden und zog eine äußerst positive Jahresbilanz: "Wir haben erst in der zweiten Jahreshälfte ins Geschehen eingegriffen, waren sechs Mal am Start und vier Mal auf dem Stockerl; einmal mussten wir wegen eines technischen Defekts aufgeben, einmal sind wir unglücklich von der Strecke in einen Graben gerutscht. Was mich besonders freut: dass wir von den Zuschauern begeistert aufgenommen worden sind."

Für die Saison 2019 hat Panhofer noch keine fixe Vorstellung. Seine Sponsoren bleiben an Bord, ebenso wie das Technikerteam mit Karl Trisko an der Spitze. "Meinen Sponsoren möchte ich für die Treue und ihre Unterstützung danken, ebenso Karl, der mir für jede Rallye ein Topauto hingestellt hat und der besonders heuer mit Fahrgestell und Setup an die Grenzen gestoßen ist. Mit dem neuen Reifenmaterial sind wir bestens aufgestellt. Auch ein großes Dankeschön an meine Co-Piloten Richard Gollatsch und Christian Baier, die einen tollen Job gemacht haben. Wie es nächstes Jahr weiter gehen wird, weiß ich noch nicht – alles hängt vom Terminkalender und von den Einfällen der Veranstalter ab."

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