RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 2018

RC Perg: Erfolgreicher Saisonausklang

Vergangenes Wochenende fand erstmals die Rallye W4 statt; obwohl ohne Meisterschaftsprädikat waren auch drei RCP-Mitglieder dabei.

Fotos: Harald Illmer

Am vergangenen Wochenende fand die Premiere der neuen Rallye W4 statt. Auf den Pfaden der legendären Waldviertel-Rallye führten zehn Schottersonderprüfungen durch das nördliche Niederösterreich. Obwohl die Rallye noch kein Meisterschaftsprädikat hatte, erfreute man sich inklusive der "Exhibition Class" an 46 Startern; mit von der Partie auch drei Mitglieder des Rallye Club Perg.

Auf dem achten Gesamtplatz (und Platz fünf in der Klassenwertung) scheinen Walter Mayr und sein RCP-Co-Pilot Jürgen Heigl in der Ergebnisliste auf. Sie fuhren mit ihrem Peugeot 208 T16 R5 eine konstante Rallye und sind mit dem Ergebnis ausgesprochen zufrieden. Heigl schwärmt: "Unglaublich, was Walter mit seinen 70 Jahren noch an Motivation und Ehrgeiz an den Tag legt und welche fahrerischen Leistungen er bei dieser anspruchsvollen Rallye bringt. Gratulation auch an Christian Mrlik und das ganze Organisationsteam zu dieser gelungenen Veranstaltung!"

Bestens vorbereitet trat Franz Panhofer, erneut mit Christian Baier an seiner Seite, die Reise ins Waldviertel an. Im Verlauf der Rallye konnten sich die beiden kontinuierlich steigern und als Highlight ihre Toyota Corolla AE86 zu einer 16. Gesamtzeit auf der neunten Sonderprüfung peitschen. Belohnt wurde diese Leistung mit dem Klassensieg und dem 18. Platz in der Gesamtwertung.

Nach fünf Ausfällen in Folge beendete Gabi Ölsinger, diesmal mit Ossi Hebenstreit, die Rallyesaison 2018 mit einer Zielankunft. Hebenstreit und Ölsinger jagten den roten Escort meist quer durch das Waldviertel, durften ihn aber nicht abstellen, da der Starter seit Beginn nicht funktionierte und man auf freundliche Anschieber angewiesen war. Zwei Sonderprüfungen lang mussten sich die Beiden mit Handzeichen verständigen, da die Intercom ausfiel, was dem Tempo allerdings keinen Abbruch tat.

Bis zur achten SP lief alles perfekt, durch einen tiefen "Cut" löste sich jedoch das Kabel der Zündspule, und der Escort rollte einfach aus. Der Fehler war schnell gefunden; leider dauerte es einige Minuten, bis Zuschauer den Escort durch Anschieben wieder starten konnten. Durch diesen Zeitverlust verlor das Team zwar unglücklicherweise die Klassenführung, die den ganzen Tag nicht gefährdet war, war aber trotzdem glücklich, die Rallye W4 auf der Zielrampe in Horn beenden zu können. Mit dem großen Zeitverlust blieb Platz drei in der Klassenwertung und der letzte Platz der Gesamtwertung übrig, sowie die Gewissheit, dass viel mehr drinnen gewesen wäre.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4 2018

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.