RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

M-Sport streckt Fühler nach Loeb aus

Teamchef Malcolm Wilson meinte, es wäre fahrlässig, nicht mit Sébastien Loeb über ein Engagement in der Rallye-WM 2019 zu sprechen.

Spätestens nach seinem Sieg bei der Katalonien-Rallye ist Sébastien Loeb in der Rallye-WM wieder ein gefragter Mann. Auch das britische M-Sport-Team streckt nun seine Fühler nach dem neunfachen Weltmeister aus. "Wenn sich die Möglichkeit ergibt, wäre es fahrlässig nicht mit ihm zu reden. Wer weiß, was passiert. Es wäre sehr, sehr interessant, wenn er unser Auto fahren würde", so M-Sport-Boss Malcolm Wilson. Er rollt Loeb den roten Teppich aus: "Ich war schon immer ein großer Fan von ihm und seinen Fähigkeiten. Bei den drei Rallyes in diesem Jahr haben wir gesehen, wie schnell er ist und welches Potenzial er hat."

Allerdings hat sein aktueller Arbeitgeber in jüngster Zeit mehrfach erklärt, dass Loeb über 2018 hinaus an den PSA-Konzern gebunden ist. Auch erscheint fraglich, ob Loeb nach 20 Jahren bei Citroën bzw. Peugeot überhaupt motiviert wäre, sich einem anderen Team wie eben M-Sport anzuschließen. Darüber hinaus hatte der 44jährige zuletzt erneut erklärt, dass er keine volle Saison in der Rallye-WM mehr fahren will, weil ihm die zeitliche Belastung zu hoch sei.

Für Wilson ist das alles kein Hindernis: "Ich verstehe seine Beweggründe, warum er kein ganzes Jahr mehr fahren will. Ich bin mir aber sicher, dass wir eine Lösung finden können, die für ihn und für uns funktioniert." Es ist nicht das erste Mal, dass er versucht, Loeb zu verpflichten. Ende 2005 hat Loeb nach dem werksseitigen Rückzug von Citroën aus der Rallye-WM einen Ford Focus WRC von M-Sport getestet, war dann aber 2006 doch in einem C4 WRC des semi-privaten Kronos-Teams aktiv.

"Ihn damals im Auto zu sehen, war fantastisch", schwärmt Wilson. "Wir wussten, was er will, und auch, wo wir das nötige Geld herbekommen, aber letztlich wollte er bei Citroën bleiben."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.