RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

Ogier: Citroën-Test schon nächste Woche

Kaum Zeit zum Durchatmen für den neuen, alten Weltmeister Sébastien Ogier: Bereits nächste Woche wird er den Citroën C3 WRC testen.

Nach der Saison ist vor der Saison: Das gilt in der Winterpause der Rallye-WM heuer insbesondere für Sébastien Ogier. Bereits in der nächsten Woche wird der nunmehr sechsfache Weltmeister zum ersten Mal sein neues Fahrzeug, den Citroën C3 WRC, testen. "Ich habe zwei Tage auf Schotter und zwei Tage auf Asphalt", bestätigte Ogier die viertägigen Testfahrten.

"Ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen, aber man darf nicht vergessen, dass ich vor 2017, als ich zu M-Sport kam, nur anderthalb Tage hatte", blickte der Franzose auf seinen letzten Teamwechsel vor zwei Jahren zurück, als er sich nach dem Rückzug von Volkswagen erst spät für den britischen Ford-Partner entschieden hatte.

Der jetzige Wechsel von M-Sport zu Citroën und die damit verbundene Umstellung vom Ford Fiesta WRC auf den Citroën C3 WRC sieht Ogier im Kampf um den Titel der Saison 2019 als Manko an, nachdem seine Rivalen Thierry Neuville und Ott Tänak bei ihren jeweiligen Teams Hyundai bzw. Toyota bleiben und so mit ihren gewohnten Autos und Ingenieuren weiterarbeiten können.

"Das nächste Jahr wird eine große Herausforderung, denn die anderen sind wirklich bereit. Sie hatten schon Zeit mit ihrem Auto und ihrem Team", sagte Ogier. "Wir brauchen wahrscheinlich etwas Zeit für die Umstellung und um das Auto besser auf uns anzupassen. Es ist eine große Herausforderung, aber das ist es, was es für mich aufregend macht."

Nach dem Titelgewinn nimmt Ogier auch die begehrte Startnummer 1 zu Citroën mit – sehr zur Freude von Teamchef Pierre Budar: "Wir sind sehr glücklich über Sébastiens Ergebnis in Australien. Es ist schön, dass er mit der #1 zu uns zurückkommt, aber wir wissen, was wir mit dem Auto zu tun haben, um für das nächste Jahr bereit zu sein. Wir haben nächste Woche in Portugal einige Tests auf Schotter für die Entwicklung des Autos, und dann wird er vor Weihnachten mit seinen Monte-Carlo-Testfahrten beginnen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.