RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 2018

Race Rent Austria bei der Rallye W4: Testen und aufrüsten...

Wolfgang Schmollngruber testete im Rahmen seiner Fahrt in der Exhibition Group der Rallye W4 Setup-Einstellungen für die Rally Show Santa Domenica. Christoph Weber und Stefan Langthaler scheuten keine Mühen, um Neo-Veranstalter Christian Schuberth-Mrlik zu unterstützen. Richard Knapp scheiterte am Seriengetriebe, möchte jetzt aufrüsten...

Foto: Daniel Fessl

Quasi als Vertretung für niemand geringeren als Stiq Blomqvist, der seinen Auftritt absagen musste, startete Race Rent Austria-Teamchef Wolfgang Schmollngruber in der Exihibition Group der neuen Rallye W4 in einem Mitsubishi Lancer Evo III, als Copilot fungierte Christoph „DaCheese“ Wögerer erstmals an seiner Seite.

Am Beginn gab es noch ein halbminütiges Intervall in der Exhibition Group – Wolfgang Schmollngruber berichtet: „Auf der ersten Sonderprüfung sind wir deshalb auch drei-, viermal auf andere Autos aufgelaufen – doch dann hat man das Intervall erhöht und es ist dann immer besser geworden.“

Schmollngruber nützte den unvorhergesehenen Einsatz, um am Evo III Setup-EInstellungen zu testen – denn am kommenden Wochenende (23. bis 25. November) startet “Schmolli“ mit einem bärenstarken Evo VII bei der Rally Show Santa Domenica in Kroatien. „Das wird ein Mega-Event, dort starten 105 Teams!“

Während bei der Rally Show Santa Domenica Tanja Brenn aus dem „Gebetsbuch“ lesen wird, tat dies bei der Rallye W4 Christoph Wögerer. Schmollngruber gerät ins Schwärmen: „Mit Cheese war es perfekt – er hat bei der Ansage immer den richtigen Zeitpunkt erwischt. Das liegt sicher auch daran, dass er selber fährt. Es war das perfekte Training für die Santa Domenica.“

Während der Evo III von Schmollngruber mit einem Dogbox-Getriebe ausgestattet ist, waren im Evo III von Richard Knapp und im Evo II von Florian Auer nur die Seriengetriebe installiert, beide mussten mit Getriebeschaden aufgeben. Schmollngruber: „Was bei Auer, dem wir im Vorfeld der Rallye beim Aufbau des neuen Motors und der Motorelektronik geholfen haben, besonders schade war, denn er konnte zunächst Top 10-Zeiten fahren. Die Evo-Modelle I bis III haben ein sehr zartes Seriengetriebe, da müssen wir wohl aufrüsten.“

Weber/Langthaler: Lob für „Mister Lik“

Christoph Weber war es wichtig, bei der erstmals von Christian Schuberth-Mrlik organisierten Rallye W4 am Start zu sein: „Wir haben extra unser Auto von Donnerstag auf Freitag auf Schotter umgebaut, damit Christian mehr Starter hat.“

Da Weber beruflich ausgelastet war, konnte er die Prüfungen nicht wirklich besichtigen: „Ich hatte einfach nicht die Zeit dafür. Wir haben einen Schrieb von Vicky Hojas bekommen, den mein Copilot Stefan Langthaler dann quasi auf mich übersetzt hat. Damit sind wir dann nur jeweils einmal über die Prüfungen gefahren. Das Ergebnis war daher absehbar.“ Christoph Weber und Stefan Langthaler belegten den 13. Platz.

Weber zieht dennoch ein positives Resümee: „Zwar waren die Prüfungen in Fuglau in der Nacht fad, aber sonst waren es sehr schöne Prüfungen und die Rallye war perfekt organisiert. Da gehört ein Lob ausgesprochen.“

Knapp/Böckl: „Wir rüsten auf!“

Auch Richard Knapp fuhr extra wegen Christian „Mister Lik“ Schuberth-Mrlik die Rallye W4. Doch das Vergnügen war für Knapp und seine Copilotin Claudia Böckl nur von kurzer Dauer: „Auf SP2 lief es noch perfekt – doch dann mussten wir mit Getriebeschaden abstellen. Schade, denn es war eine geile Veranstaltung – perfekt organisiert, wir wären sie gerne zu Ende gefahren. Wir wollten Christian unbedingt unterstützen.“

Knapp, der wegen der Nenngelder lieber deutsche Rallyesprints fährt, war vor der Rallye W4 bei seinem „Traumevent“ am Start, der Rallylegend San Marino. Doch auch dort scheiterte es am Seriengetriebe: „Diese Rallye ist die Zentrale der Fanatiker. Doch leider ist uns auf der vorletzten Prüfung das Getriebe eingegangen. Für uns ist klar: Wir rüsten auf!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4 2018

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Vorschau EHRC

Historic pur mit Latvala und Delecour

Die beiden Lichtgestalten der internationalen Rallye-Szene stehen nächste Woche im Rahmen der Historischen Europameisterschaft am Start des fünften ORM-Saisonlaufs in der Oststeiermark

Rally Zelezniki: Bericht AARC

Nervenkrieg noch vor dem Start

Nervenkrieg noch vor dem Start der AARC-Rally Zelezniki bei Thomas Regner und Tibor Érdi!

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen