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Rallye-WM: News

Ott Tänak vor Verlängerung bei Toyota

Die Verhandlungen zwischen Tänak und Toyota über eine weitere Zusammenarbeit in der Rallye-WM dürften auf die Zielgerade einbiegen.

Aktuell deutet alles darauf hin, dass Ott Tänak auch über das Jahr 2019 hinaus in der Rallye-WM für Toyota fahren wird. Zwar haben sich auch Hyundai und M-Sport um die Dienste des aktuellen WM-Führenden bemüht, doch Verhandlungen zwischen dem Esten und Toyota über eine Verlängerung des Ende 2019 auslaufenden Vertrags sind nun in die entscheidende Phase eingetreten.

"Wir sprechen sehr ernsthaft darüber. Es ist noch offen, aber ich hoffe wir finden eine Lösung", sagte Tänak, der bis zum deutschen WM-Lauf (ab 22. August) Nägel mit Köpfen machen will: "Ich würde gerne bald eine Entscheidung treffen. In dieser Woche gibt es viele Gespräche. Es wäre schön, wenn bis Deutschland alles erledigt wäre."

Auch Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen ist zuversichtlich, dass er Tänak halten kann und zählt die offensichtlichen Argumente für einen Verbleib Tänaks auf: "Aus fahrerischer Sicht ist das Paket für ihn eine sichere Bank. Er ist mittlerweile eins mit dem Auto und muss nichts Neues lernen. Er weiß unter allen Bedingungen, wie man das Auto fahren muss."

"Wenn man in ein neues Auto einsteigt, muss man wieder von neuem lernen, und das gelingt nicht sofort. Es dauert immer einige Zeit, bis man mit einem neuen Auto schnell fahren kann. Wenn ich mir das Gesamtbild anschaue, hat er bei uns die besten Chancen, um erfolgreich zu sein", sagte Mäkinen.

Mit der Yaris WRC gewann Tänak seit Anfang 2018 acht von 22 WM-Läufen und führt fünf Rallyes vor dem Ende der Saison 2019 die Fahrerwertung souverän an. Bisher hat Toyota offiziell noch keinen Fahrer für die WM-Saison 2020 bestätigt; allerdings gilt als sicher, dass ein Cockpit an den finnischen Nachwuchsmann Kalle Rovanperä gehen wird.

Die aktuellen Toyota-Fahrer Jari-Matti Latvala und Kris Meeke haben in dieser Saison durch schwankende Leistungen nur wenig Werbung in eigener Sache gemacht. Zuletzt in Finnland fingen sich beide wegen aus Mäkinens Sicht unnötigen Ausrutschern öffentliche Rügen durch den Teamchef ein.

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