RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nach 11 Jahren wieder

Der Oberösterreicher Georg Reitsperger, kroatischer Gruppe A Staatsmeister, fährt nach 11 Jahren wieder einen ÖM-Lauf und freut sich darauf.

Initiiert durch den Beschluss der Mehrheit der kroatischen Rallye-Teams suchten die Organisatoren der Kroatischen Rallyestaatsmeisterschaft kurzfristig eine geeignete Ersatzveranstaltung für die „Internationale Rallye Riviera Opatija“ in Istrien.

Durch den Einsatz von Georg Reitsperger und die Bereitschaft und Flexibilität des Organisators der ARBÖ Steiermark Rallye, Kurt Gutternigg, wurden binnen kürzester Zeit alle administrativen und sportbehördlichen Voraussetzungen geschaffen, um die ARBÖ Rallye Steiermark zusätzlich zu einem Lauf zur Internationalen und Nationalen Kroatischen Meisterschaft zu machen.

Zurück zu den Anfängen

Für Georg Reitsperger bedeutet das eine Rückkehr in die Österreichische Meisterschaft nach 11 Jahren. „An die Steiermark Rallye habe ich sehr gute Erinnerungen“, meint Georg Reitsperger „da konnte ich 1995, bereits einen Lauf vor Ende der Meisterschaft, den Vizestaatsmeistertitel hinter Raphael Sperrer in der „Formel 2“ sicherstellen und es war Kurt Gutternigg, der mir vor 27 Jahren, also 1980, bei meiner dritten Rallye den ersten Pokal überreichte.“

Der 50-Jährige Mattighofner Juwelier und Optiker, der auch dieses Jahr die Kroatische Gruppe A Wertung anführt, gibt sich jedoch realistisch: „Hier in Admont einen Podestplatz zu erkämpfen, wird sicher sehr schwer werden. Dafür fehlt mir einerseits die Streckenkenntnis und andererseits muss ich leider auch taktisch fahren, da ich mich vorwiegend auf die Kroatische Gruppe A Wertung konzentrieren muss.“ Reitsperger fügt jedoch hinzu: „Aber keine Sorge, nur herumrollen werde ich sicher nicht.“

Auch wenn viele der österreichischen Teilnehmer die Strecke bereits von den letzten Jahren kennen und somit einen gewissen Heimvorteil genießen, kann man davon ausgehen, dass die Kroatische Fahrerdelegation und natürlich auch das Team Georg Reitsperger/ Herbert Knödl eine Bereicherung für diese Rallye bedeuten werden.

Gemischte Gefühle

Sichtlichen Respekt zeigen die ausländischen Teams jedoch vor den gemischten Sonderprüfungen der ARBÖ Steiermark Rallye. Die Kroatische Meisterschaft findet ausschließlich auf Asphalt statt. „Mit gemischten Prüfungen, also Strecken wo sich Schotter und Asphalt abwechseln, haben wir so gut wie keine Erfahrung“, bemerken die Kroaten. Georg Reitsperger hofft, dass Raimund Baumschlager, noch einige Tipps bezüglich der passenden Reifen für diese ungewohnten Bedingungen geben wird.

Reitspergers Beifahrer wird der Innsbrucker Herbert Knödl sein. Er fährt heuer die erste Veranstaltung mit Reitsperger: „Vom Fahrzeugmaterial her brauchen sich die Kroaten sicher nicht zu verstecken“ meint der Tiroler, „ich glaube, die bringen mehr Evo 9 und Subarus an den Start als die Österreicher“ und fügt noch scherzend hinzu, “in Kroatien gehört unser Evo 7 bereits zu den Oldtimern, aber leicht werden wir es ihnen sicher nicht machen“.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Auf der ersten Prüfung des heutigen Tages zur 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER verlor Michael Lengauer mit Reifenschaden über eine Minute auf Spitzenreiter Simon Wagner

Rallye Dakar 2026: 3. Etappe

Ford dominiert - Guthrie neuer Spitzenreiter

Mitch Guthrie gewinnt die dritte Dakar-Etappe - Al-Attiyah und Loeb verlieren einige Minuten - Ford in der Gesamtwertung auf den ersten fünf Plätzen

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Simon Wagner und Hana Ostlender gewinnen die Jännerrallye vor Michael Lengauer und Mads Östberg. Martin Roßgatterer siegt auf Gesamtrang sieben in der ORM2, die ORM3 gewinnt Marcel Neulinger.