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Die Weiz-Rallye 2018 ist startklar

Kämpfe um Siege und Punkte in allen Klassen warten auf Fans und Teilnehmer beim fünften Staatsmeisterschaftslauf der Saison 2018.

Fotos: Daniel Fessl; Harald Illmer

"Alles auf Schiene" heißt es in Weiz für den am Freitag um 13 Uhr beginnenden Wettkampf. Bei der diesjährigen zehnten Auflage der Weiz-Rallye gilt das Hauptaugenmerk dem Duell des auf Meisterkurs liegenden Steirers Niki Mayr-Melnhof gegen Hermann Neubauer, den Meister des Jahres 2016, doch auch der heuer stark fahrende Oberösterreicher und Jännerrallye-Sieger Johannes Keferböck mit Ex-WM-Co-Pilotin Ilka Minor darf nicht außer Acht gelassen werden, ebenso wenig ein starkes ausländisches Duo: zum einen der immer schnelle, für Kroatien startende Ungar Krisztián Hideg im Škoda Fabia R5, zum anderen der Tscheche Ondřej Bisaha, der wie die oben erwähnten Österreicher einen Ford Fiesta R5 lenkt und immerhin einen fünften Platz bei der Weiz-Rallye des letzten Jahres vorweisen kann.

Mit schnellen Leuten gespickt ist auch die 2WD-Wertung, in der der der flinke Ungar Kristóf Klausz (Peugeot 208 R2) die Führung hält. Allerdings sitzt ihm der niederösterreichische Suzuki-Swift-S1600-Pilot Christoph Zellhofer ebenso im Nacken wie Ex-Rallye-Staatsmeister Willi Stengg im Opel Adam R2. Auch der junge Niederösterreicher Luca Waldherr (Opel Adam R2) ist ein Kandidat für einen Podestplatz.

Im Rallyecup heißt der Topfavorit Martin Kalteis. Der Niederösterreicher hat mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VII bisher drei Klassensiege auf dem Konto und liegt nicht nur im Cup in Führung, sondern auch in der ÖM-Wertung auf dem ausgezeichneten vierten Gesamtplatz. Die beiden Subaru-Piloten Günther Knobloch und Robert Zitta sowie die beiden Mitsubishi-Fahrer Roland Gündeseder (Evo IX) und Peter Oelsinger (Evo X) werden aber sicherlich dafür sorgen, dass Kalteis keine ruhige Kugel schieben kann.

Spitzenreiter im Rallyecup 2000 ist Christoph Zellhofer im Suzuki Swift S1600. Stellvertretend für das große Starterfeld seien die Steirer Reinhard Darnhofer (VW Golf III GTI), Kurt Huber (Renault Clio), Johannes Käfer (Suzuki Swift), Patrick Knoll (Ford Fiesta ST), Martin Ritt (Volvo 740), Eduard und Patrick Ritter (beide Opel Astra) sowie Michael Röck (Ford Fiesta ST) erwähnt.

In der historischen Staatsmeisterschaft hat Christian Eberherr (Ford Escort S2000) die Führung inne. In Weiz zählen der Kärntner Patrik Hochegger (Opel Kadett), die Niederösterreicher Ossi Posch (Ford Escort RS2000) und Hans Wieger (Ford Escort 1600), die Steirer Helmut Schwab (Mitsubishi Lancer 2.0), Anton Reisenhofer und Günter Stampfl (beide Opel Ascona) sowie der Ungar László Mekler (Alfa Romeo) zu den Gegnern des Salzburgers. Im historischen Rallyecup jagen Franz Panhofer (Toyota Corolla) und der Steirer Franz Kohlhofer (Lada 2105) den gesamtführenden Oberösterreicher Günther Königseder (Lancia Delta Integrale).

Neben der österreichischen Staatsmeisterschaft zählt die Weiz-Rallye 2018 als dritter Saisonlauf auch zur Austrian Rallye Challenge. Weil der Führende Martin Pucher (Steiermark) diesmal wegen Organisationstätigkeiten bei der Weiz-Rallye nicht am Start steht, kommt dem Niederösterreicher Michael Franz im VW Golf 3 Kitcar eine Favoritenstellung zu, aber unter anderem auch die schnellen Mitsubishi-Piloten Michael Denk (Evo VIII), Riccardo Holzer (Evo 6.5) oder Marvin Lamprecht (Evo VII) sind heiß auf den Sieg.

Der Siegertipp Nummer 1 in der Austrian Rallye Trophy heißt Gerald Rigler, der mit seinem Ford Fiesta R5 heuer schon den St. Veiter und den Waldviertel-Rallyesprint gewonnen hat. In Weiz muss er sich gegen starke Leute wie Hans-Peter Haid im Hyundai i20 R5, M1-Champion Günther Knobloch im Subaru WRX oder Gernot Zeiringer im Škoda Fabia S2000 wehren. Der Steirer Manuel Pfeifer will in Weiz seine Führung im Opel-Cup verteidigen; ihm steht eine Armada an starken Herausforderern, u.a. Christoph Lieb und Lukas Stengg, gegenüber.

Im M1 Rallye Masters könnte Günther Knobloch (Subaru WRX) nach sieben Siegen in Folge – drei davon 2018 – den Sack auch heuer vorzeitig zumachen. Bereits Rang zwei würde ihm genügen, um die erfolgreiche Titelverteidigung zu feiern. Selbiges gilt für den Führenden der LG2-Wertung, Michael Röck. Der Ford Racing Rookie 2016 müsste die LG2-Wertung jedoch gewinnen, um die Titeljagd vorzeitig für sich zu entscheiden.

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