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ORM: Weiz-Rallye

Gerhard Aigner muss Weiz-Start absagen

Die ÖM-Gesamtzweiten Gerhard Aigner (OÖ) und Marco Hübler (Kärnten) müssen ihren Start bei der Weiz-Rallye 2018 kurzfristig absagen.

Fotos: Harald Lindtner; Aigner Racing

Unmittelbar nach dem zweiten Platz beim Schotterdebüt im Ford Fiesta WRC bei der Schneebergland-Rallye begannen Gerhard Aigner und sein Co-Pilot Marco Hübler wieder damit, auf Hochtouren an den Vorbereitungen für den kommenden Meisterschaftslauf rund um Weiz zu arbeiten.

Vor wenigen Tagen ereilte Gerhard Aigner die Hiobsbotschaft vom italienischen Einsatzteam aus Mailand: Das Schotterspektakel rund um Rohr im Gebirge hat, wie bereits vermutet, doch einen größeren Schaden am Einsatzboliden hinterlassen. Bei einem Sprung nach einer heftigen Welle schlug das WRC mit der Frontpartie auf. Dabei wurden die Frontlängsträger nachhaltig beschädigt, was eine zeitintensive und kostspielige Reparatur notwendig machte. Aus diesem Grunde musste wohl oder übel die Entscheidung getroffen werden, die Weiz-Rallye abzusagen und somit ein Streichresultat anzuschreiben.

"Ich wäre die Rallye Weiz sehr gerne gefahren, da es eine äußerst selektive und schöne Veranstaltung ist. Jedoch haben wir aktuell nicht das Budget, um einerseits die erheblichen Schadenskosten vom Schneebergland zu berappen und andererseits in Weiz an den Start zu gehen", so ein sichtlich enttäuschter Gerhard Aigner.

"Der Blick ist aber nach vorne gerichtet, und wir arbeiten intensiv an der Fortsetzung unseres ÖRM-Projektes weiter. Spätestens bei der Wechselland-Rallye (31.Aug./1.Sep.; Anm.) möchte ich wieder am Start stehen", so Aigner weiter.

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