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ORM: Weiz-Rallye

Comeback auf den Spuren der Jugend

Alfred Leitner hat seine letzte Rallye 2017 in Dobersberg bestritten – in Weiz wird er allerdings endlich sein "Comeback" feiern.

Foto: Alfred Leitner

Geplant war eine so lange Pause freilich nicht, doch das erkrankte "Löwenherz" des Peugeot 206 RC sollte über den Winter mit neuen Teilen versehen werden. Diese wurden geordert, der Wagen im Hause Peugeot Tasch penibel zerlegt und vorbereitet – allein die neuen Teile kamen nicht.

Unzählige Anrufe bei und E-Mails mit dem Lieferanten folgten über Wochen hinweg, bis es Leitner durch detektivischen Spürsinn doch noch schaffte, die Teile in einem Paketverteilerzentrum unweit der Werkstätte aufzuspüren. Umso mehr freut man sich jetzt auf die Weiz-Rallye.

Der gebürtige Steirer Leitner, der mit Co-Pilotin Jenny Hofstädter an den Start gehen wird, meint dazu voll motiviert: "Die ersten beiden Sonderprüfungen sind Luftlinie unweit meiner Heimat, dem Alpl. Die Stecken dieser Sonderprüfungen sind wir in meiner Jugend mit den Mopeds auf und ab in die Discos und zu den Mädls gefahren. Mein Bruder betreibt dort heute noch das Gasthaus 'Schlagobersbauer'."

"Ich freue mich riesig auf die Rallye. Wir werden es vorsichtig angehen, der Motor gehört noch eingefahren. Mit meiner MCL-68-Clubkollegin bin ich noch nie gefahren, aber Jenny Hofstädter hat genügend Erfahrung. Ich denke, dass wir gut zusammenarbeiten werden. Mit Alois Handler steht neben meiner Stammservicemannschaft auch noch der Teamchef vor Ort bereit, dass gibt auch psychologisch einen gewissen Rückhalt, was die technischen Belange betrifft", so Leitner.

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