RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Hitze als "Kraftnahrung" für Gewitter

Aufgrund der angesagten hochsommerlichen Temperaturen könnte in Weiz besonders der Samstag nasse Überraschungen auf Lager haben.

Fotos: Flat-out Media Agency; Harald Illmer

Noch zwei Tage bleiben den besten Rallyepiloten des Landes rund um den steirischen Spitzenreiter Niki Mayr-Melnhof, bis es beim fünften Staatsmeisterschaftslauf der Saison am Freitag und am Samstag wieder um wichtige Punkte in der Titeljagd geht. Gerade die nun anstehende Weiz-Rallye ist es, die alle Teilnehmer reflexartig den Blick nach oben werfen lässt, denn wohl an keinem anderen Austragungsort des heimischen Rallyesports ist das Wetter unberechenbarer als in der Oststeiermark. Wenn es dort heiß ist, scheint es nirgendwo heißer zu sein; wenn ein Gewitter aufzieht, scheint es nirgendwo schneller aufzuziehen bzw. nirgendwo finsterer zu werden – und von den Wassermassen, die der Himmel innerhalb kürzester Zeit runterdonnern zu lassen imstande ist, weiß die hochwassergeschädigte Bevölkerung ein Klagelied anzustimmen.

Wenn man die Prognosen der diversen "Wetterfrösche" verfolgt, muss man auch heuer zum Schluss kommen, dass eine gewisse Labilität die Stabilität übertrumpfen könnte. Zwar ist für die am Donnerstag ab 19 Uhr in der Weizer Europa-Allee stattfindende Erüffnungsfeier noch herrliches Sommerwetter angesagt, das sogar noch bis zum Ende des ersten Rallyetages anhalten könnte, doch der entscheidende Samstag sollte von den Teams nach derzeitigem Wissensstand mit Vorsicht genossen werden. Dann könnte die noch immer vorherrschende Hitze Auslöser zum Teil mächtiger Gewitter sein – und was das heißt, davon kann zum Beispiel ein heuriger Topfavorit wie Hermann Neubauer einiges erzählen.

Zu seiner Erinnerung, die er sicherlich gar nicht braucht, ein Auszug aus dem offiziellen Endbericht der Weiz-Rallye: "Ein schweres Unwetter begleitete die Piloten in die vorletzte Prüfung Thannhausen, und schon das erste Auto wurde Opfer der sintflutartigen Bedingungen. Unglaublich, aber wahr – es war Hermann Neubauers Ford Fiesta, der infolge Aquaplanings an einem Baum landete und somit Raimund Baumschlager, der die Bedingungen im wahrsten Sinn des Wortes meisterte, trotz vorherigem 1:13-Minuten-Rückstand noch den Sieg bescherte."

Einer, dem das Wetter heuer freilich egal sein wird, ist der Oberösterreicher Gerhard Aigner: Der Meisterschaftszweite musste schweren Herzens seinen Start in Weiz absagen, weil sein bei der Schneebergland-Rallye beschädigter Ford Fiesta WRC trotz aller Bemühungen nicht rechtzeitig einsatzfähig wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

AARC, ET König Rallye: Vorschau

Alpe Adria Rally Club zu Gast in Judenburg

Nach den ersten zwei Rallyes in Kroatien und Slowenien, steht nun als dritter Lauf die „ET-KÖNIG Judenburg Rallye“ am Programm und 13 Teams des Alpe Adria Rally Clubs werden am 12/13. Juni in der Steiermark erwartet.

Rosenberger mit Sensations-Premiere

Stohl: „Können stolz sein auf dieses Auto“

Kris Rosenberger überrascht mit sensationeller Lancia Rally 2-Österreich-Premiere. Drahtzieher war Manfred Stohl - wir haben mit dem STARD-Chef gesprochen.

WRC Rallye Japan: Nach Tag 3 (SP14)

Evans führt nach erneutem Solberg-Crash

Oliver Solberg crasht erneut im Kampf um die Führung - Takamoto Katsuta zurückgefallen - Elfyn Evans vor Schlusstag vor Sebastien Ogier.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

Simon Wagner hat sich kurzfristig dazu entschlossen, am Judenburg-Wochenende die zur Tschechischen Meisterschaft zählende Rally Hustopece zu fahren. Eine Entscheidung, die gleich in zwei Meisterschaften die Spannung erhöht.

CZ, Rally Cesky Krumlov: Bericht

Wagner: „Potential nicht ausgeschöpft“

Auch beim zweiten Lauf zur CZ Meisterschaft lief es für Simon Wagner nicht wunschgemäß, er belegte Platz vier. Lukas Dirnberger zweitbester Österreicher.