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ÖRM: Weiz-Rallye

Weiz-Premiere der historischen EM

Für die Veranstalter der Weiz-Rallye 2019 am 19./20. Juli sind die historische Rallye-EM und ihre Starter die neue Hauptattraktion.

Fotos: Harald Illmer

Die Weiz-Rallye gelangt am 19./20. Juli 2019 mit Start und Ziel in der steirischen Industriemetropole zur Durchführung. Veranstalter dieses Rallyeklassikers ist wieder der Rallyeclub Steiermark mit seinem gesamten Funktionärsstab. Die Rallye zählt zum ersten Mal zur "FIA European Historic Sporting Rally Championship", jener Europameisterschaft für historische Fahrzeuge, die durch Bestzeiten, nicht Regelmäßigkeit entschieden wird. Außerdem ist die insgesamt elfte Weiz-Rallye zum vierten Mal ein Lauf der "FIA European Rally Trophy", der fünfte Saisonlauf zur heimischen Rallyemeisterschaft und zu den Cups der AMF, zur Austrian Rallye Challenge bzw. Trophy und zählt auch zum M1 Rallye Masters.

Weil im bisherigen Pressezentrum bzw. Domizil der Rallyeleitung und der Zeitnahme im Gasthof Strobl in Weiz derzeit Umbauarbeiten stattfinden, gibt es für die genannten Institutionen heuer gegenüber in der Weizer Stocksporthalle eine neue Unterkunft. Unverändert bleibt hingegen die Start- und Zielrampe unmittelbar vor dem Gasthof. Eine erfreuliche Wiederholung erfährt am Donnerstag, dem 18. Juli, ab 19 Uhr auch die schon letztes Jahr gut angenommene "Opening Party" in der Europaallee mitten in der Innenstadt von Weiz. Damit will man auch den Status aufrechterhalten, die beliebteste Rallye Österreichs zu sein.

Was die Streckenführung betrifft, werden wieder die beiden Rundkurse in Anger am Freitag und in Naas am Samstag zu den absoluten Zuschauermagneten zählen. Um Powerstagepunkte geht es diesmal aber auf der letzten SP 14 (Fladnitz II) über neuneinhalb Kilometer. Nach der letzten Prüfung wird in Weiz eine sog. "Finish Holding Area" eingerichtet. Danach werden die Fahrer auf der Zielrampe von den Fans gefeiert. Heuer haben sich zehn Gemeinden dazu bekannt, die Weiz-Rallye zu unterstützen.

Darüber hinaus freuen sich auch Aktive wie Teams wieder auf diese Rallye, die schon in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die Bevölkerung der Region sich selbst in die Veranstaltung einbringt und in vielen Fällen auch persönlich im großen Mitarbeiterstab integriert ist. Diese Tatsache gibt auch allen Teilnehmern der Rallye mit ihren Teams das absolute Gefühl, sehr willkommen zu sein.

Im Vorjahr konnte der Veranstalter weit mehr als 30.000 Fans auf den einzelnen Sonderprüfungen begrüßen. Herausragend war die tolle Infrastruktur der Region, die dabei neuerlich ihre wirtschaftliche Kapazität bestens präsentieren konnte. Mit diesen positiven Aspekten war es auch möglich, die Rallye durch die verantwortlichen Organisatoren neuerlich in den Kalender einzubringen.

Eröffnungsfeier schon am Donnerstag

Feste feiern können die Veranstalter der Weiz-Rallye, wie sie schon in der Vergangenheit oftmals bewiesen haben. Heuer gilt es für den Rallyeclub Steiermark mit Organisationsleiter Mario Klammer an der Spitze, die Premiere als Lauf zur historischen Europameisterschaft zu feiern.

Mit Hilfe der Stadt Weiz wird man die gesamte Europaallee für den normalen Verkehr sperren und dort die über 100 Rallyeautos in zwei bis drei Reihen aufstellen. Es wird eine eigene Bühne geben, auf der mit den Fahrern diverse Interviews geführt werden. Moderator ist der Peter Bauregger, das Fernsehen wird ebenfalls dabei sein. Daneben wird es Musik mit einem Live-DJ geben, attraktive "Grid Girls" stehen den Fans als Fotomotive zur Verfügung.

Schon das letzte Jahr hat gezeigt, dass dabei unglaublich viele Fans die Gelegenheit ergreifen, sich alle Rallyeautos mit den Fahrern und Co-Piloten einmal aus der Nähe anzuschauen, natürlich auch Fragen an die Aktiven zu stellen und Autogrammwünsche an die Teilnehmer zu richten.

Damit möchte der Rallyeclub Steiermark den Zuschauern wiederum das Gefühl von großen Rallyeveranstaltungen wie in der Welt- und Europameisterschaft näherbringen. Den Abschluss am Donnerstag bildet dann der sogenannte zeremonielle Start, wenn alle Teilnehmer des Bewerbs über die Rampe starten und in den Parc fermé fahren.

Der eigentliche Start der Weiz-Rallye erfolgt am Freitag, 19. Juli, ab 13 Uhr vor dem Gasthaus Strobl, Dr.-Karl-Widdmann-Straße 100, 8160 Weiz. Das Ziel ist am Samstag, 20. Juli um 18:45 Uhr auf der Zielrampe ebendort. Heftig gefeiert wird dann wieder ab 22 Uhr bei der "After Rally Party" im Tollhaus.

Die elfte Weiz-Rallye erntet mit dem Zuschlag der historischen EM heuer den verdienten Lohn für eine perfekte zehnte Ausgabe im Vorjahr. OK-Chef Mario Klammer freut sich über ein überwältigendes Nennergebnis, tatkräftige Unterstützer und treue Sponsoren.

Wenn nächste Woche am Donnerstag, dem 18. Juli, die elfte Weiz-Rallye der Geschichte mit einer furiosen Opening Party in der Europaallee mitten in der oststeirischen Bezirkshauptstadt eingeläutet wird, ist die Traditionsveranstaltung erstmals eine offizielle Station der historischen Rallye-EM des Weltmotorsportverbandes FIA. Damit erntet der Rallyeclub Steiermark als Veranstalter den verdienten Lohn für eine höchst erfolgreiche Bewerbung im letzten Jahr. Dementsprechend stolz ist auch Organisationschef Mario Klammer: "Nach der erfolgten Kandidatur zur historischen Rallyeeuropameisterschaft im vergangenen Jahr sowie der guten Bewertung und letztlich der Auswahl der Rallye Weiz durch den Weltmotorsportverband FIA sind wir stolz, heuer neben zahlreichen weiteren Prädikaten auch Teil der 'FIA European Historic Sporting Rally Championship' zu sein."

Dass die Ausrichtung einer historischen Rallye-EM-Veranstaltung mit sehr hohen Kosten verbunden ist, darüber waren sich die Organisatoren immer im Klaren. Mit der Unterstützung der treuen Partner hat man jedoch das anfängliche Risiko in Kauf genommen und ist nunmehr mit einem überwältigenden Nennergebnis belohnt worden. Klammer: "Nicht nur das Teilnehmerfeld der historischen Europameisterschaft ist heuer bereits im ersten Jahr doppelt so stark besetzt als wir uns das ursprünglich erhofft hatten, auch das nationale Feld bietet alles, was man sich wünschen kann. Wir sehen uns dadurch auch in unserem Tun bestärkt: Wenn jemand etwas für Teams und Fans mit Leidenschaft macht, wird das auch mit überwältigender Begeisterung angenommen und honoriert."

Insgesamt haben 118 Mannschaften aus elf Nationen ihre Nennung für die elfte Weiz-Rallye 2019 abgegeben. Da diese Rallye erstmalig zur "FIA European Historic Rally Championship" und auch zur "FIA CEZ Historic Rally Championship" zählt, werden zwei unterschiedliche Nennstatistiken geführt.

EHSRC und CEZ

38 Teams aus elf Nationen haben ihre Absicht bekundet, bei der Weiz-Rallye 2019 an den Start zu gehen. Italien ist mit neun, Finnland mit sieben Starten vertreten. Gastgeber Österreich stellt sechs Teams, die Ungarn haben vier Mannschaften genannt. Drei Nennungen kommen aus Großbritannien, je zwei Mal sind Schweden, Spanien, Deutschland und Estland vertreten, einmal scheint Belgien in der Nennliste auf.

Ziemlich gleichmäßig aufgeteilt ist dabei die Beteiligung an den zu wertenden Kategorien. In der Kategorie 2 findet man zwölf Starter, in der Kategorie 3 sind zehn Nennungen eingegangen, in der Kategorie 4 sind es neun, in der Kategorie 1 werden sieben Aktive am Start stehen.

In der Markenstatistik liegt Porsche mit neun Fahrzeugen vor Ford mit acht an der Spitze. Es folgt BMW mit fünf vor Alfa Romeo und Toyota mit je drei und VW mit zwei Autos. Je ein Mal sind Audi, Lancia, Mitsubishi, Opel, Subaru, Triumph, VAZ und Volvo vertreten.

FIA-Nennliste: [docx, 472 KB]

ERT, ORM und ARC

Für diese Bewerbe sind insgesamt 80 Nennungen aus sieben Nationen beim Veranstalter, dem Rallyeclub Steiermark, eingegangen. Dabei ist Österreich mit 70 Startern am stärksten vertreten. Drei Teams kommen aus Ungarn, je zwei Mannschaften aus Deutschland und der Tschechischen Republik und je ein Team kommt aus Schweden, Großbritannien und Slowenien. Bei den heimischen Vertretern ragt das gastgebende Bundesland Steiermark mit 27 Teams an der Spitze hervor. Dann folgt Niederösterreich mit 21 Mannschaften, gefolgt von Oberösterreich mit elf, Salzburg mit vier, Kärnten mit drei, Vorarlberg mit zwei sowie Burgenland und Wien mit je einer Nennung.

In den Topklassen sind zwölf Fahrzeuge genannt. Darunter befinden sich acht R5-Autos und zwei S2000-Boliden. Sieben Piloten werden mit dem Prädikat eines nationalen Prioritätsfahrers an den Start gehen. Bei den zweiradgetriebenen Boliden (Klassen 3, 4, 7.2 und 7.3) sind 37 Fahrzeuge in der Nennliste eingetragen. Für die österreichische Juniorenstaatsmeisterschaft haben zwölf Starter ihre Nennung für die Weiz-Rallye abgegeben.

Bei der historischen Rallyestaatsmeisterschaft HRM (Klassen 6.1 bis 6.3) und im historischen Rallyecup HRC (Klassen 6.4 bis 6.6) findet man insgesamt 18 Starter. Der österreichische Rallyecup der AMF (ORC) ist in die Klassen 7.1, 7.2 und 7.3 unterteilt. In der Klasse 7.1 sind sieben Fahrzeuge genannt, in der Klasse 7.2 werden ebenfalls sieben Fahrzeuge starten, und in der Klasse 7.3 kämpfen 14 Autos um die Punkte in der ORC 2000. Ein Fahrzeug findet man in der RGT-Klasse.

In der Markenstatistik führt Opel mit 14 Autos vor Ford mit 13 Fahrzeugen, dahinter Mitsubishi mit acht, Škoda mit sechs, BMW, Peugeot, Subaru und VW mit je vier Autos, je drei Mal findet man die Marken, Lada, Mazda und Volvo. Je zwei Mal gibt es Citroën, Porsche und Toyota, während Abarth, Fiat, Honda, Hyundai, Lancia, Renault, Rover und Seat je ein Mal vertreten sind.

AMF-Nennliste: [docx, 245 KB]

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