RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Subaru ist für die „Kurvenorgie“ gewappnet

Mit einem astreinen Hattrick im Gepäck kommt das Subaru World Rallye Team zur erst zweiten Asphalt-Rallye der Saison, Petter Solberg muss unbedingt gewinnen.

Die „Tour de Corse“ ist ein wahrer Klassiker der Rallye-WM, bekannt für die schwierigen, kurvigen Asphalt-Straßen, welche die Teams bis hinauf in die korsischen Berge führen.

Subaru darf optimistisch sein, was die Chancen bei dieser „Rallye der 1.000 Kurven“ angeht. Schließlich konnte Subaru nicht nur die letzten drei WM-Läufe gewinnen, im letzten Jahr stellte man auch den Korsika-Sieger: Petter Solberg gewann auf der Mittelmeerinsel, mit diesem Sieg tat er einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum späteren Weltmeistertitel.

Die Vorzeichen sind also durchaus positiv und Teamchef David Lapworth ist dementsprechend optimistisch: „Wir kommen gut vorbereitet nach Korsika. Viele Verbesserungen, die wir an unserem Auto vorgenommen haben, sollten sich auf Asphalt noch stärker bemerkbar machen, als auf Schotter. Und wenn wir unsere Fortschritte auf losem Untergrund sehen, dann sind wir sehr optimistisch, was diese Rallye anbelangt.“

„Ganz wichtig wird die richtige Reifenwahl sein“, erläutert Lapworth abschließend. „Nicht nur bei wechselhaften Bedingungen – und die können auf Korsika recht häufig sein – ist es wichtig, eine sehr genaue Reifenwahl zu treffen. Auch im Trockenen muss man ganz genau auf den richtigen Pneu achten. Nirgendwo ist der Asphalt rauer, nirgendwo ist die Belastung für die Reifen größer, als auf Korsika. Aber wir glauben, dass wir, gemeinsam mit Pirelli, gut vorbereitet sind!“

Vorjahressieger Petter Solberg weiß, dass er auf Korsika gewinnen muss, um die Weltmeisterschaft noch halbwegs offen halten zu können. Der Norweger erwartet eine schwierige Rallye: „Ich mag Asphalt-Läufe wirklich gerne, diese Rallye liegt mir. Aber wir müssen abwarten und sehen, wie es läuft. Ich werde so schnell wie möglich fahren, um ein Top-Resultat zu holen.“

Weniger angespannt ist Team-Junior Mikko Hirvonen. Der junge Finne ist noch in seinem Lern-Jahr und hat auf Korsika wenig Erfahrung, trotzdem freut er sich auf die Rallye: „Die Tour de Corse ist eine meiner Lieblingsrallyes. Es ist eine Traditionsveranstaltung und ich komme dort gut zurecht, obwohl ich erst sehr wenige Asphalt-Rallyes bestritten habe. Hoffentlich treffen wir die richtige Reifenwahl, dann könnte es eine gute Rallye werden. Ich fühle mich jetzt schon ziemlich wohl im Auto, es wird immer besser!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Korsika

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr