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Loeb out, Solberg wieder in Führung

Ausgerechnet beim Saisonfinale beging Loeb einen seiner seltenen Fahrfehler und ist out, es führt Solberg vor Duval, McRae, Rovanperä & Stohl.

Bis zur 7. SP hatte Petter Solberg im Subaru die Nase knapp vorne, dann blies Weltmeister Sebastien Loeb zur Attacke. Und die sollte sich zunächst bezahlt machen, auf SP 8 übernahm der Citroen-Pilot die Führung.

Doch wenig später riskierte Sebastien Loeb dann zuviel, auf der 9. Sonderprüfung erfolgte der erste Ausfall seit einer kleinen Ewigkeit, der aus einem Fahrfehler des Franzosen resultierte.

Loeb krachte mit seinem Citroen in einen Baum, sowohl er als auch Co-Pilot Daniel Elena blieben unverletzt. Petter Solberg hat nun wieder die Führung inne, vor den beiden Super-Specials der ersten Etappe führt der Norweger 45,9 Sekunden vor dem überraschend starken Colin McRae im Skoda Fabia.

Der ist allerdings gehörig unter Druck von Francois Duval, der Belgier liegt nur 0,3 Sekunden hinter dem Schotten.

Harri Rovanperä im Mitsubishi ist Vierter, in seinem Nacken sitzt Manfred Stohl, der mit hervorragender Leistung bereits den fünften Gesamtrang hält.

Fehler darf sich der OMV-Pilot aber keinen erlauben, denn nur 7,5 Sekunden dahinter liegt Gigi Galli im zweiten Mitsubishi. Im Anschluss folgen die Ford-Piloten Toni Gardemeister und Roman Kresta, die in Australien ja erstmals den 2006er Focus unter Wettbewerbs-Bedingungen testen.

Komplettiert werden die Top-Ten durch Daniel Sola (Ford) und den zweiten Subaru-Piloten Chris Atkinson.

Super-Special

Viel hat sich erwartungsgemäß auf den beiden Show-Prüfungen nicht verändert, dennoch sieht das Bild an der Spitze nun anders aus. Solberg führt weiter, Zweiter ist nun aber Francois Duval, der nur 0,3 Sekunden hinter McRae lag und sich nun 1,4 Sekunden vor dem Schotte befindet.

Enttäuschendes Ende für Peugeot

Peugeot hatte sich zum Abschied aus der Rallye-WM noch ein Top-Ergebnis zum Ziel gesetzt, die Ernüchterung kam allerdings gleich am ersten Tag. Bereits auf SP3 war die Rallye für Daniel Carlsson zu Ende, einige Prüfungen später musste Marcus Grönholm zum dritten Mal in Folge auf einer Verbindungs-Etappe aufgeben.

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