RALLYE

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Loeb 2,8 Sekunden hinter Grönholm, Stohl 4.

Marcus Grönholm fuhr in SP1 Bestzeit vor Weltmeister Loeb (Kronos) und Ford-Stallkollege Hirvonen. Manfred Stohl (OMV) 4., Andreas Aigner (RB-Skoda) 16.

Michael Noir Trawniczek

Die Expertenwelt rechnet an diesem Wochenende eigentlich schwer mit ihm - als Skandinavier und dreimaliger Schweden-Sieger gilt WM-Leader Marcus Grönholm für viele als Siegkandidat. Zumindest in der ersten Sonderprüfung wurde der Finne den hohen Erwartungen gerecht - er fuhr die 18 Kilometer lange erste Sonderprüfung in 10:25.7 Minuten und war damit um 2,8 Sekunden schneller als Weltmeister Sébastien Loeb im Kronos-Citroen, dem bei der Monte nur durch einen Fahrfehler der Sieg durch die Lappen ging. Grönholms Teamkollege Mikko Hirvonen fuhr die drittschnellste Zeit.

Auf Platz 4 bereits der österreichische OMV-Pilot Manfred Stohl und seine Co-Pilotin Ilka Minor. Stohl war sehr zufrieden: "Das Auto läuft gut, es ist alles bestens. Die Fahrt hat großen Spaß bereitet." Schon bei der Eröffnungs-Rallye in Monte Carlo belegte Stohl den vierten Platz.

Hinter Stohl reihten sich Mattias Ekström (Red Bull-Skoda), Chris Atkinson (Subaru) und Gigi Galli im privaten Mitsubishi ein. Der schwedische Lokalmatador Danielle Carlsson, der kurzfristig in einen privaten Mitsubishi wechselte, belegte Rang 10.

Red Bull-Skoda-Youngster Andreas Aigner reihte sich in der Wertung der ersten SP auf dem 16. Platz ein. Antriebsprobleme am Subaru von Petter Solberg - der Norweger konnte nur Rang 21 belegen, Rückstand 52,6 Sekunden.

Um 8.59 Uhr wird der Start der rund 26 Kilometer langen zweiten Sonderprüfung abgehalten.

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