RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Im Rallyesport Erfolg zu haben, ist mir am wichtigsten!"

Petter Solberg möchte nicht mehr länger warten: "Ich vermisse das Gefühl auf dem Podium!" Aus Sardinien möchte er wieder um den Sieg kämpfen.

Petter Solberg kann, vom Vorjahr abgesehen, auf eine sehr gute Bilanz bei der Sardinien-Rallye blicken. Im Jahr 2004 konnte der Norweger auf italienischem Boden von Beginn an die Führung übernehmen und einen überlegenen Sieg feiern, im Jahr 2005 belegte Solberg den zweiten Platz. Am kommenden Wochenende möchten Petter Solberg und sein walisischer Kopilot Phil Mills den Sprung auf das oberste Treppchen des Siegerpodests schaffen.

"Ich hoffe wirklich, dass wir auf Sardinien bereits so weit sind, dass wir um den Sieg kämpfen können. Ich beginne langsam das Gefühl zu vermissen, welches man hat, wenn man am Ende einer Rallye auf dem Podium steht. Mein Plan sieht vor, so schnell wie möglich wieder Siege einzufahren - im Rallyesport Erfolge zu feiern ist mir in meinem Leben am wichtigsten - aber es gibt noch ein paar Details, die wir noch auf einen Nenner bringen müssen", gibt sich Petter Solberg kämpferisch.

Mit gutem Grund, Solberg fügt hinzu: "Wir haben die Sardinien-Rallye schon einmal gewonnen und wir haben uns auf diesen Wertungsprüfungen immer wohl gefühlt - vielleicht also werden wir am Wochenende eine wirklich gute Rallye erleben. Wir befinden uns jedenfalls auf dem richtigen Weg und ich freue mich darauf, mich am kommenden Wochenende dieser großartigen Herausforderung zu stellen."

Für Chris Atkinson wird es die dritte Sardinien-Rallye - die Feuertaufe mit seinem neuen Kopiloten Stephane Prevot, bei der Argentinien-Rallye, verlief zufriedenstellend: "Obwohl sich die Argentinien-Rallye als sehr hart gestaltete, konnten wir Rang sieben belegen und WM-Punkte an Land ziehen. Für Sardinien müssen wir uns nun vornehmen, eine noch bessere Platzierung zu erringen." Und auch bei Chris Atkinson spielt der Spaß und die Freude an den Wertungsprüfungen eine wichtige Rolle: "Ich hatte dort immer viel Freude und im vorigen Jahr ging es mir auf Sardinien sehr gut..."

Subaru World Rally Team-Operations Director Paul Howarth erklärt: "Sardinien ist stets eine harte Rallye - vor allem wenn es darum geht, wie sich der Zustand der Straßen verändert, wenn die Piloten ein zweites Mal über die Prüfungen fahren. Die erste Etappe beinhaltet drei lange Prüfungen, was die Reifen besonders hart beanspruchen wird, vor allem am Nachmittag. Bei dieser Rallye geht es um Zuverlässigkeit und Konstanz. Ein Viertel der Straßen werden in diesem Jahr neu ausgelegt sein - was Chris zugute kommt, da die erfahrenen Piloten nicht so sehr von ihrer Streckenkenntnis profitieren werden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Sardinien

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.