RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

Klare Shakedown-Bestzeit für Ogier

Mit einer Schrecksekunde bestand Sébastien Ogier den ersten Test auf dem Weg zum dritten Titel und fuhr die schnellste Shakedownzeit.

Titelanwärter Sébastien Ogier gestaltet den zehnten Lauf der Rallye-WM 2015 von Beginn an spannend. Beim Shakedown zur Australien-Rallye wartete der Volkswagen-Fahrer zuerst mit einem spektakulären, wenngleich unfreiwilligen Stunt auf, bevor er in seinem vierten Versuch die schnellste Zeit setzte. Die Markenkollegen und einzigen verbliebenen WM-Herausforderer Andreas Mikkelsen und Jari-Matti Latvala blieben Ogier aber auf den Fersen.

Während in Europa noch tiefe Nacht herrschte, rüttelte Ogier die Rallyewelt am Donnerstag Morgen auf der anderen Seite des Globus bereits wach: Den knapp fünf Kilometer langen Shakedownkurs down under eröffnete der 31jährige mit einer kurzen Fahrt auf zwei Rädern. "Es war eine langgezogene Rechtskurve, und ich war eigentlich zu langsam, weil ich zu früh gebremst habe", erklärte Ogier. "Ich kam zu tief rein und hob das Auto auf zwei Räder."

Von dieser Schrecksekunde erholte er sich aber schnell und ohne Konsequenzen. In seinem vierten Versuch setzte er eine Zeit von 2:49,4. Damit war er 1,1 Sekunden schneller als Mikkelsen, auf den mit 0,5 Sekunden Abstand Latvala folgte. Bester Nicht-VW-Pilot wurde Kris Meeke (Citroën, + 2,1). Thierry Neuville (+ 2,2) rundete die Top 5 vor seinem Hyundai-Kollegen Dani Sordo (+ 2,5) ab. Dahinter folgte mit identer Zeit Ott Tänak als bester Ford-Pilot.

Auch am Freitag wird hierzulande noch Schlafenszeit herrschen, wenn es auf den Schotterstraßen rund um Coffs Harbour im australischen Bundesstaat New South Wales ernst wird. Um 0:18 Uhr MESZ beginnt dort die erste von acht Sonderprüfungen, die an diesem Tag zu absolvieren sind.

Die Top 10 des Shakedowns:

 1. Sébastien Ogier     Volkswagen  2:49,4 Minuten
2. Andreas Mikkelsen Volkswagen + 1,1 Sekunden
3. Jari-Matti Latvala Volkswagen + 1,6
4. Kris Meeke Citroën + 2,1
5. Thierry Neuville Hyundai + 2,2
6. Dani Sordo Hyundai + 2,5
7. Ott Tänak Ford + 2,5
8. Hayden Paddon Hyundai + 2,6
9. Elfyn Evans Ford + 2,7
10. Stephane Lefebvre Citroën + 4,0

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)