RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Gute Teamleistung von Citroën

Platz vier für Mads Østberg, Platz fünf für Kris Meeke: In Spanien konnte Yves Matton ausnahmsweise mit beiden Piloten zufrieden sein.

Citroën hat bei der Katalonien-Rallye einen wichtigen Schritt im Kampf um Platz zwei in der Herstellerwertung der Rallye-WM gemacht. Mads Østberg und Kris Meeke kamen geschlossen auf den Rängen vier und fünf ins Ziel, wodurch Citroën den Vorsprung auf Hyundai trotz des dritten Platzes von Dani Sordo auf nun vier Punkte ausbauen konnte.

Im Ziel trennten beide Citroën-Piloten nur 1,9 Sekunden, doch so eng ging es zwischen ihnen auf den einzelnen Sonderprüfungen nur selten zu. Schotterspezialist Østberg hatte die Grundlage für das gute Ergebnis am Freitag auf seinem bevorzugten Untergrund gelegt. Nach dem Wechsel aus Asphalt konnte er sich dann am Samstag und Sonntag im Vorderfeld halten.

"Wir sind am Freitag sehr gut gestartet. Trotz unserer Startposition waren wir auf Schotter unter den Schnellsten. Leider haben wir durch einen Plattfuß auf der längsten Prüfung viel Zeit verloren", sagt Østberg, "aber auch auf Asphalt waren wir recht konkurrenzfähig."

Meeke hingegen meint: "Das war ein ziemlich seltsames Wochenende. Ohne Erfahrung auf den Schotterprüfungen konnte ich am Freitag das Tempo der Besten nicht mitgehen", so der Nordire – doch auch nach dem Wechsel des Untergrundes konnte er nicht wie gewünscht zulegen: "Auf Asphalt hatte ich mit anderen Reifen als im Vorjahr kein gutes Gefühl im Auto. Dennoch ist das Ergebnis positiv für das Team."

Teamchef Yves Matton hatte nach der Rallye ausnahmsweise einmal Grund, beide Piloten zu loben. "Beide Fahrer haben ihre Rallye perfekt im Griff gehabt und wussten, wie wichtig es war, Punkte für die Herstellerwertung zu gewinnen. Die Rallye war nicht einfach, denn das Tempo war hoch, aber wir haben unseren zweiten Platz in der Meisterschaft ausgebaut. Jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Großbritannien-Rallye, wo wir diese Aufgabe zu Ende bringen wollen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.