RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Hyundai möchte WM-Platz zwei holen

Das Hyundai-Team liegt vor dem spanischen WM-Lauf, dem Heimspiel für Stammfahrer Dani Sordo, nur einen Punkt hinter Konkurrent Citroën.

Das Hyundai-Werksteam erwartet in Katalonien ein harter Kampf: Der zweite Rang in der Herstellerwertung will zurückerobert werden, nach nur sechs Punkten bei der Korsika-Rallye steht Wiedergutmachung auf dem Plan. Von den drei Fahrern Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo steht Letzterer im Vordergrund: Der 32jährige hat in Spanien Heimspiel. Da die Rallye eine Mischung aus Schotter und Asphalt ist, stehen Fahrer, Team und ihre Hyundai i20 WRC vor einer besonderen Herausforderung.

Sordo freut sich vor allem auf die enthusiastischen Spanier: "Mir gefällt es, vor den vielen leidenschaftlichen Zuschauern zu fahren. Ich werde diese Unterstützung gut nutzen." Er freut sich etwas mehr auf den Asphaltteil der Rallye am Samstag und Sonntag, ganz im Gegensatz zu Teamkollege Paddon: "Die Schotterprüfungen am Freitag sind das, worauf ich mich freue, aber die Asphaltstraßen machen ebenfalls Spaß." Mit einem fünften Platz auf Korsika bewies der Neuseeländer, dass er auch auf Asphalt stark ist – allerdings war er dort nicht für Herstellerpunkte nominiert.

Thierry Neuville hat nach der großen Enttäuschung beim französischen WM-Lauf hingegen einigen Nachholbedarf. Die Extraherausforderung der verschiedenen Untergründe heißt der Belgier dabei willkommen: "Wir müssen beim Fahrstil einen Schalter umlegen und sicherstellen, dass wir ein gutes Gefühl haben und keine Zeit verlieren." Auch die in weiten Teilen neue Streckenführung macht es für die Fahrer und Beifahrer nicht einfacher – und die Hyundai-Mechanikercrew wird vor der großen Herausforderung stehen, am Freitag Abend gleich drei Fahrzeuge auf Asphalttrimm umbauen zu müssen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.