Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Katalonien-Rallye

Wie der Sohn so der Vater ...

Roland und Willi Stengg sind am letzten Tag der Katalonien-Rallye an genau der selben Stelle abgeflogen und dadurch ausgeschieden.

Fotos: Manfred Binder-www.foto-binder.com, Andreas Kranewitter@Youtube

Manchmal ist das Leben sonderbar: Willi und Roland Stengg sind auf der letzten Etappe der Spanien-Rallye an der genau gleichen Stelle abgeflogen und haben folglich nicht die Zielrampe gesehen. Ins Ziel schafften es nur Thomas Mosburger und Jürgen Klinger.

Das große Abenteuer war beinahe bestanden, als Roland Stengg auf SP 19, der 19,3 Kilometer langen Pratdip, rund 1,5 Kilometer nach dem Start die Straße ausging. Vater Willi Stengg erklärte: "Roland hatte noch kalte Reifen, und da ist es passiert – war natürlich schade, denn bis zu diesem Zeitpunkt hat er sich wirklich gut geschlagen."


Dass es auf dem zweiten Durchgang auch ihn erwischen würde, konnte Willi Stengg zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Stengg schüttelte den Kopf: "Es ist wirklich absurd. Genau an der gleichen Stelle, und ich sah noch Roland an der Seite stehen, ist mir das Gleiche passiert – ebenfalls auf noch kalten Reifen. Das war ganz klar mein Fehler, das geht voll auf meine Kappe."

Der Abflug des Altmeisters gestaltete sich spektakulär: "Wir haben uns zwei, drei Mal überschlagen, das Auto musste mit einem Kran geborgen werden. Wir sind zum Glück unverletzt geblieben, und auch das Auto hat weniger abbekommen, als ich das zunächst befürchtet habe."

So fiel das Schlusswort von Willi Stengg kopfschüttelnd aus: "Vater und Sohn Stengg machen an der gleichen Stelle den gleichen Fehler – und in meinem Fall nach bereits 310 absolvierten Sonderprüfungskilometern. Ich weiß ganz ehrlich nicht, ob ich mir das noch einmal antun möchte. Ich gratuliere Thomas Mosburger und Jürgen Klinger zu ihrer Zielankunft, sie haben es wirklich verdient."

Mosburger und Klinger erreichten das Ziel auf Gesamtrang 58 und belegten in ihrer Klasse RC2 Rang 23. Glücklich erklärte Mosburger: "Dass wir bei unserer ersten WM-Rallye, und noch dazu bei dieser dermaßen schwierigen Spanien-Rallye, gleich einmal ins Ziel fahren konnten, freut mich sehr, und ich möchte mich bei allen bedanken, die uns geholfen und die Daumen gedrückt haben. Einen ganz besonderen Dank möchte ich meinem Co-Piloten Jürgen Klinger aussprechen."

Bericht Hyundai Bericht Hyundai Endbericht Endbericht

Ähnliche Themen:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel

Jetzt ist es fix: Magna hat den Zuschlag

Magna baut den Fisker Ocean

Bereits im August haben wir berichtet, dass Magna guten Chancen habe den Zuschlag für die Produktion des Fisker Ocean, einem vorwiegend aus nachhaltigen Materialien gebauten Nobel-Stromer zu erhalten. Jetzt haben die beiden Firmen Nägel mit Köpfen gemacht.

So kam es zur Leistungssteigerung des Teams

Renaults erstes F1-Podium seit 2011

Sky-Experte Nico Rosberg verrät, wie Renault in den vergangenen Rennen einen Aufwärtstrend geschafft hat - Teamchef Abiteboul: Das fehlt auf die Topteams.

Von österreichischen Hochs und Tiefs

DTM Zolder 2: die besten Fotos

Es war ein Wochenende voller großer Emotionen: Habsburg zum ersten Mal auf dem Podium, Auer und Eng crashen, Frijns wird abgeräumt und Green treibt Müller zur Weißglut. Hier die dazu passenden, besten Bilder.

Campingumbau für den Mitsubishi L 200

Küche und Dachzelt für den L 200

Mit dem Pick-up auf große Tour oder ins Wochenende? Kein Problem, wenn es sich um den L 200 handelt. Denn Mitsubishi Deutschland hat ein praktische Zubehör-Sortiment für Freunde des individuellen Urlaubs entwickelt.