RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Portugal-Rallye

„Haben ein siegfähiges Auto!“

Malcolm Wilson, Chef von M-Sport, erhofft sich viel vom überarbeiteten Ford, und möchte für 2016 Thierry Neuville zurückholen.

Foto: M-Sport

M-Sport versucht Thierry Neuville zu überzeugen, 2016 wieder zurück zu M-Sport zu wechseln. Das britische Team wird an diesem Wochenende bei der Rallye Portugal die 2015er-Version des Ford Fiesta RS WRC vorstellen. M-Sport-Chef Malcolm Wilson glaubt, dass man mit diesem Auto den starken Polo R WRC schlagen kann. Neuville verbrachte die Saison 2013 bei M-Sport, bevor er die Rallye-Schmiede in Richtung Hyundai-Werksteam verließ.

Neuville hat die Pace, um die sieglose Zeit von drei Jahren für M-Sport zu beenden. "Ich weiß wozu unser aktuelles Auto in diesem Jahr fähig ist. Deshalb bin ich auf das neue Auto gespannt", sagt Wilson. "Ich möchte klarstellen, dass das Elfyn und Ott (Evans und Tänak, die aktuellen M-Sport-Fahrer; Anm. d. Red.) gegenüber nicht negativ gemeint ist. Sie werden schneller und schneller und sammeln Erfahrung."

"Aber wir wissen, dass wir ab Portugal ein siegfähiges Auto haben. Für mich ist es der nächste Schritt einen Fahrer zu haben, der die Erfahrung hat und diese Siege holen kann. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich einen Partner für das Team suche sowie das Geld, um im nächsten Jahr einen Fahrer zu bezahlen. Dieser Fahrer würde Thierry sein."

Neuville hat im vergangenen Jahr zwar in Deutschland seine erste Rallye mit Hyundai gewonnen, aber seine bisher erfolgreichste WM-Saison war 2013 mit M-Sport. Damals wurde er hinter Sebastien Ogier Vizeweltmeister. In den letzten acht Rallyes stand Neuville sechsmal auf dem Podest. "Wenn er bei uns geblieben wäre, könnte er Ogier herausfordern", fügt Wilson hinzu. "Er könnte das weiterhin schaffen."

Hyundai-Teamchef Michel Nandan lässt hingegen keine Zweifel an der Zukunft Neuvilles oder dessen Teamkollegen Dani Sordo aufkommen."Thierry ist im nächsten Jahr bei uns! Und Dani auch. Thierry hat mit uns die Grundsteine gelegt und er wird im nächsten Jahr bei uns die Früchte ernten." Neuville wollte sich nicht über Vertragsdetails äußern, obwohl angenommen wird, dass er Hyundai mit Saisonende verlassen könnte.

"Ich möchte darüber nicht sprechen. Ich mache meine Arbeit", sagt der Belgier. "Ich weiß, wo ich hingehen könnte, was ich machen könnte und was mir verboten ist." Darauf angesprochen, ob er für das nächste Jahr Optionen hat, lautet seine Antwort: "Ich habe immer Optionen! Wir wollen uns weiterentwickeln und ich bin mir ziemlich sicher, dass das neue Auto sehr schnell sein wird."

"Ich denke, ich werde bei Hyundai bleiben. Ich habe hier ein gutes Verhältnis mit allen. Ich habe früher viele Teams besucht, also kenne ich ziemlich viele Leute. Im Moment konzentriere ich mich auf meinen Job. Wir hatten einen guten Saisonstart, aber Argentinien war schlecht. Ich werde versuchen es besser zu machen und uns in der WM wieder auf Kurs zu bringen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Portugal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM3, OBM Rallye: Bericht

Lukas Dirnberger gewinnt zum Abschluss

Während der bereits in Weiz fixierte TEC7 ORM3-Champion Marcel Neulinger nach seinem Unfall beim EM-Lauf in Polen einen langen Reha-Weg zu beschreiten hat, unterstrich Vizemeister Lukas Dirnberger seine Position mit einem klaren Sieg.

WRC Rallye Paraguay: Nach SP17

Sturm sorgt für Schäden im Servicepark

Sami Pajari führt weiterhin die Rallye Paraguay an - Starker Samstag von Adrien Fourmaux - Schrecksekunde durch Unwetter im Servicepark

Die neuen Eigentümer des WRC-Promoters planen einen umfassenden Wandel für den Rallyesport: Die DNA der Weltmeisterschaft soll unangetastet bleiben, aber ...

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Schindelegger

Schindeleggers holen Schweden-Pokal

Das Rallyeteam Schindelegger sorgt bei der East Sweden Rally für das nächste Spitzenergebnis und fährt mit Klassenplatz 3 nach Hause

ERC: Rally Ceredigion

Suninen & Opel feiern Titel

Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft krönte sich Teemu Suninen vorzeitig zum Champion - in der ERC4/JuniorERC kann nur noch ein Opel Fahrer Meister werden.