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WRC: Wales Rally GB

Wales Rally GB 2017 muss Route ändern

Da die walisischen Forstbehörden kranke Bäume aus dem Wald holen müssen, waren die Organisatoren zur Änderung der Route gezwungen.

Eine Baumkrankheit zwingt die Organisatoren der Wales Rally GB (27. bis 29. Oktober 2017) zu einer Änderung der geplanten Route. Da die walisischen Forstbehörden Ende Oktober Bäume fällen und abtransportieren müssen, die von einer Pilzerkrankung befallen sind, muss die für den ersten Tag vorgesehene Sonderprüfung Myherin verkürzt werden – statt 31,82 wird diese nur mehr 18,20 Kilometer lang sein.

Um diese Abstriche zumindest teilweise zu kompensieren, wurde auch die Route des zweiten Tages geändert: Die 13,87 Kilometer lange Sonderprüfung Aberhirnant wird am Samstag nicht nur einmal am Nachmittag, sondern auch schon während der Vormittagsschleife gefahren. "Das klingt nach einer ziemliche einfachen Lösung, hat aber massive Auswirkungen auf die gesamte Rallye. Wir mussten die Streckenführung von insgesamt zehn SP ändern", sagte Ben Taylor, Geschäftsführer der Wales Rally Great Britain.

"Die Straßen müssen reserviert, Tankmöglichkeiten festgelegt werden – wir mussten den gesamten Plan umstellen", so Taylor weiter. Statt der bisher geplanten 20 Sonderprüfungen über eine Gesamtdistanz von 306,98 Kilometer werden nun 21 Prüfungen über 300,13 Kilometer gefahren.

Es ist nicht die erste Routenänderung beim vorletzten WM-Lauf der Saison 2017. Im Juni mussten die Organisatoren nach Protesten der Teams die erste Sonderprüfung am Sonntag Morgen streichen; diese sollte bereits vor 7 Uhr gestartet werden. Da die Etappe am Samstag aber spät endet und die Autos erst um 22:25 Uhr in die Servicezone zurückkehren, gab es Beschwerden über die vermeintlich zu kurze Nachtruhe.

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