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WRC: Wales Rally GB

Lokalmatador Evans im Shakedown vorne

Heimvorteil ausgenutzt: Bei der Generalprobe zur Wales Rally Great Britain ist der Waliser Elfyn Evans der Konkurrenz davongefahren.

Lokalmatador Elfyn Evans (M-Sport) hat im Shakedown der Wales Rally GB, dem zwölften und vorletzten Lauf zur Rallye-WM 2017, die schnellste Zeit markiert. Bei trockenen Bedingungen absolvierte der Waliser das 3,32 Kilometer lange Schotterstück namens Clocaenog im dritten Versuch in einer Zeit von 1:58,1. Evans blieb als einziger Fahrer unterhalb der Zwei-Minuten-Marke, distanzierte die Konkurrenz also deutlich: Dani Sordo (Hyundai) als Zweiter hatte einen angesichts der kurzen Strecke schon recht deutlichen Rückstand von 2,3 Sekunden. Hinter dem Spanier waren die Verfolger dicht gedrängt – fünf Autos lagen innerhalb einer halben Sekunde.

Schnellster der WM-Anwärter war Ott Tänak (M-Sport) als Dritter, gefolgt von Jari-Matti Latvala (Toyota) und Thierry Neuville (Hyundai). Sébastien Ogier (M-Sport), der in Großbritannien zum fünften Mal in Folge Rallyeweltmeister werden kann, kam mit einem Rückstand von 3,4 Sekunden nur auf Rang sieben. Für den Franzosen ist Teamkollege Evans aufgrund seines anderen Reifenmaterials übrigens der Favorit im Kampf um den Rallyesieg. Das Werksteam von Citroën hielt sich im Shakedown auffällig zurück: Schnellster Fahrer eines C3 WRC war Craig Breen auf Rang neun, Kris Meeke kehrte nach zwei Durchgängen als Zwölfter in die Servicezone zurück.

Top 10, Shakedown, Wales-Rallye 2017:

1. Elfyn Evans (M-Sport) ... 1:58,1 Minuten
2. Dani Sordo (Hyundai) ... + 2,3 Sekunden
3. Ott Tänak (M-Sport) ... + 2,4
4. Jari-Matti Latvala (Toyota) ... + 2,5
5. Thierry Neuville (Hyundai) ... + 2,7
6. Hayden Paddon (Hyundai) ... + 2,8
7. Sébastien Ogier (M-Sport) ... + 3,4
7. Andreas Mikkelsen (Hyundai) ... + 3,4
9. Juho Hänninen (Toyota) ... + 3,5
9. Craig Breen (Citroën) ... + 3,5

Bericht SP1 Bericht SP1 Kein Citroen-Test: Kritik von Meeke Kein Citroen-Test: Kritik von Meeke

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