RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Wales Rally GB

Ogier: Titel mit M-Sport hochemotional

Nach dem fünften Fahrertitel in der Rallye-WM ließ Sébastien Ogier seinen Emotionen freien Lauf; der Franzose freut sich fürs Team.

Sébastien Ogier hat sich beim britischen Lauf der Rallye-WM in Wales seinen fünften Titel gesichert. Der Franzose steht nun in der Rekordliste der meisten WM-Erfolge auf Platz zwei hinter seinem Landsmann Sébastien Loeb, der die Meisterschaft (bislang) neun Mal gewonnen hat. Außerdem war es der erste Fahrertitel für das M-Sport-Team. Dementsprechend emotional erlebte Ogier die Minuten nach der Wales Rally GB.

"Emotionen sind nicht kontrollierbar", erklärte der frischgebackene Weltmeister. "Das ist, was ich so mag. Es war sicherlich eines der stärksten Gefühle, das ich in meiner professionellen Karriere erlebt habe." Das Gefühl, die Meisterschaft mit M-Sport gewonnen zu haben, sei für den 33jährigen unbeschreiblich. Ogier betonte, er wäre vor zwölf Monaten mit seiner Entscheidung, zu M-Sport zu wechseln und für Malcolm Wilson zu fahren, ein hohes Risiko eingegangen. "Heute haben wir die Herausforderung gemeistert. Nun weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war", freute sich Ogier.

"Ich bin sehr stolz auf das Team. Es ist da erste Mal, dass es den Fahrertitel gewonnen hat", so der diesjährige M-Sport-Pilot, der von der Leistung seiner Mannschaft sehr begeistert war: "Ich möchte jedem einzelnen im Team für die geleistete Arbeit danken." Der Gesamtsieg sei auch aufgrund des Wettbewerbs in der WM-Saison 2017 ein ganz besonderer. Der Franzose erklärte: "Ich bin noch nie in einer Rallye-WM-Saison angetreten, in der der Wettbewerb so stark war. Das ist eine tolle Entwicklung für den Sport."

Außerdem sei es aufgrund der neuen Fahrzeuge auch die schnellste WM-Saison überhaupt gewesen. "Das hat viel Spaß gemacht", so der Weltmeister. "Ich musste hart kämpfen, vielleicht sogar härter als im vergangenen Jahr." Auch für Ford, das die Rohkarosserien für M-Sport liefert, aber nicht als Werksteam auftritt, war der Meisterschaftssieg von Ogier ein Erfolg. Zuletzt hatte ein Fahrer dieser Marke im Jahr 1981 einen Rallye-WM-Titel gewonnen, damals Ari Vatanen am Steuer eines Escort RS1800. Der Finne hatte am Ende der Saison einen Vorsprung von sieben Punkten auf den Franzosen Guy Frequelin.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Wales Rally GB

Weitere Artikel:

28. Rallye Monte Carlo Historique

Interessantes Duell bei der Monte Historique

Ex-Ö-Ring Boss Hans Geist gegen Takuma Sato (F1) u. Bruno Saby (Dakarsieger). Alle drei Teams erreichten das Ziel im Fürstentum, man hatte sehr viel Spaß u. Freude

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor