RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

Adamo über Technikpannen verärgert

Hyundai hatte in Deutschland Chancen auf den Sieg, doch die Technik ließ das Team im Stich und öffnete die Tür für Tänak und Toyota.

Der deutsche Rallye-WM-Lauf ging an Ott Tänak und Toyota, die das Geschehen dominierten. Hyundai hatte mit Thierry Neuville und Dani Sordo zwei Piloten in seinen Reihen, die vorne mithalten konnten – bis die Technik bei den Südkoreanern den Geist aufgab. Sordo war am Freitag auf Podestkurs, bis ihm ein Getriebeproblem einen Strich durch die Rechnung machte. An den folgenden zwei Tagen kämpfte sich der Spanier immerhin wieder auf Platz vier vor. Neuville wurde von einem Reifenschaden auf der Panzerplatte zurückgeworfen, der Belgier wurde schließlich Vierter.

"Ohne die Probleme mit der Haltbarkeit der Autos wären beide sicherlich vorne mit dabei gewesen. Deshalb sind wir auch nicht zufrieden", so Hyundai-Teamchef Andrea Adamo. "Wir haben eine sehr gute Möglichkeit liegen gelassen. Wir hatten unser Schicksal selbst in der Hand und brauchten eine gute Leistung, aber auch die nötige Haltbarkeit. Wir müssen das besser machen."

Auf Pannen anderer Teams und Fahrer will sich Adamo nicht verlassen. Sein Ziel ist es, mit Hyundai bei Rallyes selbst das Tempo vorzugeben. Damit war der Teamchef in Deutschland aber zufrieden, er kritisierte die Leistung beider Crews. Immerhin hat Neuville die Powerstage gewonnen und damit wichtige Bonuspunkte im Kampf um den Meistertitel geholt.

Nach der Deutschland-Rallye fehlen dem Belgier aber bereits 33 Punkte auf den Tabellenführenden Tänak, der glaubt, dass Neuville die Rallye ohne Reifenschaden gewonnen hätte. Dritter in der Gesamtwertung ist Sébastien Ogier mit 40 Punkten Rückstand auf Tänak. Der nächste WM-Lauf ist die Türkei-Rallye, insgesamt stehen in der Saison 2019 noch vier Veranstaltungen aus.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Rallye Radio

Rallye Radio Weiz: Einstiegszeiten & Links

Das Rallye Radio Weiz bringt wieder die Stimmen der Piloten aus der Regrouping-Zone - alle Einstiegszeiten und die Links für Live und zum Nachhören.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

WRC Estland: Nach Tag 1 (SP7)

Sami Pajari führt nach Hattrick zum Start

Nach Siegen bei den ersten drei Wertungsprüfungen führt Toyota-Pilot Sami Pajari die Rallye Estland an - Oliver Solberg erster Verfolger, Fourmaux bester Hyundai. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM2

Christoph Zellhofer siegt auch in Weiz

Ein routinierter Krimi-Autor könnte die Geschichte der TEC7 ORM2 Staatsmeisterschaft nicht besser schreiben: Bereits in ihrer Premieren-Saison als Championat mit Staatsmeister-Prädikat sorgt die ORM2 für Spannung bis zum letzten Rallye-Kilometer des Jahres.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.