4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Space Shuttle

Land Rover präsentiert den komplett neuen Discovery Sport als deutlich nobleren, aber nur unwesentlich teureren Nachfolger des Freelander.

mid/ts

Ganz so futuristisch wie eine Raumfähre wirkt der neue Land Rover Discovery Sport zwar nicht. Dennoch schlägt der britische Geländewagenbauer bei der Präsentation des neuen Modells auf dem US-Weltraumbahnhof "Spaceport America" wohl ganz bewusst die Brücke zum Space-Shuttle "Discovery".

Das mit 39 Flügen ins All am häufigsten eingesetzte Weltraumfahrzeug betrat 1984 die Weltbühne, fünf Jahre bevor Land Rover die Discovery-Baureihe einführte.

Und auch mit dem neuen Discovery Sport, dem ersten Vertreter der neuen Discovery-Modellfamilie, wollen die Engländer hoch hinaus und sparen dabei nicht mit Superlativen: "Das vielseitigste Premium-Kompakt-SUV des Marktes" soll er sein und besitzt eine "unübertroffene Wattiefe von 600 Millimetern". Unübertroffen im kompakten Segment, wohlgemerkt.

Zudem ist es das erste SUV mit Fußgänger-Airbag und vermittelt bereits optisch Selbstbewusstsein. Seinen Vorgänger Freelander lässt er jedenfalls ganz schön alt aussehen. Die Karosserie des 5+2-Sitzers besteht aus einer Kombination aus hochfestem Stahl und leichtem Aluminium.

Der Discovery Sport kommt mit einer neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse, einem auf Lasertechnik basierenden Head-up-Display sowie einem neuen Infotainment-System mit Acht-Zoll-Touchscreen und in der Neigung verstellbaren und längs verschiebbaren Sitzen in der zweiten Reihe.

Zur Markteinführung im Februar 2015 stehen zunächst zwei 2,2-Liter-Vierzylinder Dieselmotoren mit 110 kW/150 PS oder 140 kW/190 PS sowie ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 177 kW/240 PS zur Wahl.

Die Österreich-Preisliste startet mit dem 150-PS-Diesel bei 33.400 Euro, in Deutschland soll das gleiche Modell ab 32.250 Euro kosten. Die stärkeren Motorisierungen sind in Deutschland ab 41.000 bzw. 43.350 Euro zu haben. Im Laufe des Jahres 2015 folgt ein Einstiegs-Benziner mit rund 160 PS, der den günstigeren Diesel preislich noch unterbieten wird.

Die Triebwerke lassen sich wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Neungang-Automatik kombinieren. Außerdem sind drei Antriebsvarianten erhältlich: Vorderrad-Antrieb, permanenter Allrad-Antrieb und die sogenannte "Active Driveline"-Variante, die je nach Fahrsituation automatisch zwischen 2WD und 4WD wechselt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Autosalon Paris: Land Rover Discovery Sport

Weitere Artikel:

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.