CLASSIC

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Vom Himmel ins Paradies

Ein Fahrzeug der etwas anderen Art werden die Zuseher der heurigen Ennstal-Classic bestaunen können: Sepp Pointinger geht mit seinem originalen Safari-Escort Mk.I an den Start.

Die größten Veranstaltungen, bei denen dieser Escort bisher im Einsatz war:
London-Mexico 1995 - 14. Gesamt
Panama-Alaska 1997 - 10. Gesamt
London – Sidney 2000 - 9. Gesamt
Barbados Rallye Sprint 2003 - Gesamtsieg
East African Safari 2003 - 16. Gesamt
East African Safari 2005 - 16. Gesamt

Pilotiert wird der Escort von zwei nicht ganz Unbekannten aus der Rallyeszene: Sepp Pointinger und Tony Fall.

Pointinger ist seit 1973 aktiver Motorsportler, und dies fast ausschließlich auf Ford. Als Besitzer und Erbauer seines Safari-Escort kennt er diesen bis in die letzte Schraube und weiß ganz genau, was man ihm zumuten kann. Pointinger: "Die Ennstal-Classic wird er durchhalten. Und wenn ichs mir genau überlege, dann geht sich die Safari 2007 auch noch aus."

Sozusagen nebenbei bestreitet Pointinger, mit seiner Gattin als Beifahrerin, die Castrol Historic Rallyestaatsmeisterschaft, wo die beiden derzeit auf ihrem Escort RS2000 mit 10 Punkten in Führung liegten.

Der Brite Tony Fall war in der 60er und 70er Jahren Werksfahrer bei zahlreichen Firmen, darunter natürlich auch Ford. Sechsmal hat er an der Safari-Rallye Teil genommen, die beste Platzierung gelang 1973 als Vierter der Gesamtwertung. Auf Ford gewann Tony Fall 1969 die Inca-Rallye in Peru und wurde 1970 bei der World Cup Rallye London-Mexico Sechster in der Gesamtwertung.

Besteht das Starterfeld üblicherweise aus topgepflegten und wohlbehüteten Fahrzeugen, so ist dies beim Ford Escort Mk.I von Sepp Pointinger etwas anders. Der Escort Baujahr 1970 hat nicht nur schon mehr als 70.000 Rallyekilometern unter den Rädern, sondern ist immer noch im aktiven Einsatz.

Die letzte Veranstaltung war die East African Safari Rallye 2005, aus diesem Grund kommt der Escort auch in der Originalbeklebung und einem Rest von Wüstenstaub direkt nach Gröbming. Auch die provisorischen Reparaturschweißungen an der Karosserie, wie sie bei der Safari an der Tagesordnung sind, trägt der Escort noch als stolzes Souvenir aus Afrika.

"Die Safari-Rallye ist die wirklich letzte große Rallye, das ist mit nichts zu vergleichen", schwärmt Pointinger. "So gesehen ist die Safari für jeden Fahrer der Himmel auf Erden. Und jetzt bringen wir den Escort vom Himmel direkt ins letzte Paradies. Was will man mehr."

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